226 Bepunkten
tur und daß Verhalten «'»es Gegenstandes mit Aufmerksamkeit bt-trachten und wahrnehmen. z (
*Be punkten (in der Musik), mit Punkten versehen. Dermusikalische Punkt ist zweierlei Art: i. Ein Punkt über der Notebedeutet, daß dieselbe abgestoßen werden soll; dies pflegt man auchdurch den italienischen Ausdruck rracoaro zu bezeichnen. Das W- ^stoßen steht übrigens dem Schleifen (isxaro), welches durcheinen halbcirkelförniigen Strich über den Noten angedeutet wird,gerade entgegen, Man zieht nämlich in diesem Falle so viel Ro< „o,
ten zusammen, wie der darüber gesetzte Strich andeutet. Auf der dm
Bozeninstrumrntcn, auf welchen das Schleifen leichter hervorge-bracht werden kann, als auf den Blaseinstrumenten und auf de» ßHClavieren, rvird dasselbe dadurch bewerkstelligt^ daß man den Bs>gen auf dm Saite» liegen läßt und ihn nur da aufhebt/ wo du übe
crrkelfbrmrge Strich über den Roten aufhört. Zuweilen trifft ei die
sich aber auch, daß unter diesem Striche, der das Schleifen der schjNoten andeutet, und über den Noten, selbst sich noch Abstoß.mgi- stüpunkte ebenem befinden. In diesem Falle ist der Vertrag d» zuPassage halb schleifend, halb abstoßend, d. h. bei den Bogen!"- rvlstrumentcn wird der Bogen zwar bei jeder Note von der Seil« «u>aufgehoben, fahrt aber in derselben Richtung fort. Geht z V- II»der Strich des Bogens aufwärts; so bleibt dieser, ungeachtet» he,bei jeder Note aufgehoben wird, in derselben aufwärts gehenden en,Richtung, und umgekehrt. 2 . Der Punkt neben der Rote bedee- g§tet eine Vergrößerung derselben in der Quantität ihrer Dauer, zeiSteht z. P. der Punkt hinter einer Viertelnote, so wird dieselbe deszu einer Anderthalbvkertel- oder Dreiachtelnote; steht'er hinter kaoeinem Achtel, so wird daraus eine Anderthalbachtcl- oder Dni-sechzehntheilnote n. s. w. Stehen zwei Punkte hinter einer Nota selbso gilt der zweit« wiederum die Hälfte von dem ersten, so dK wchz. B. eine Viertelnote mit zwei dahinter gesetzten Punkten dn> Bc,Werth von sieben Sechzehntheilen erhält. — Die Indianer b" Wipunkten (tattowiren) ihre Leiber, einmal, um sich dadurch voreine größere Bedeutenheit, eine höhere Würde beizulegen, zw"' z«tens auch in dem Glauben sich dadurch'schöner zu machen, in welchem letzter» Falle das Tattowiren also ein Gegenstand der Mo» che,ist. Aus der Art und Weise, wie der Leib tattöwirt ist, und a"> Herder Mehrheit der Glieder, welche diesen Schmuck auszuweisen h«' undben, geht das Ansehen und der Stand der Person hervor. S« ge,ez. B. tattöwirt der geringe Indianer nur ein oder ein Paar<M yaider seines Körpers, wie etwa den Oberarm und das Bein; «" ^vornehme Indianer hingegen läßt sich mehr oder weniger den ga«' Azen Leib tattowiren. Aus der Wichtigkeit, mit welcher besonder' Mlidie Indianer der Südseeinseln das Tattowiren betreiben, M Mschon von selbst hervor, daß dasselbe unter ihnen zu einer Art v«» "
Kunst ausgebildet seyn müsse. Und dies ist denn auch wirklich«' ^Fall, Es wird nämlich von besonders dazu angestellten KünM"betrieben, die ihre Kunst handwerksmäßig erlernen müssen, u« ^sie hernach für bestimmten Lohn öffentlich ausübe». Die-! 2«towiren geschieht übrigens auf folgende Weife. Der Künstler niazuvörderst, nach besonders dazu entworfenen Zeichnungen, Punr ^und Einschnitte in die Haut, welche er nachher mit gewrff'N ^»uslbschbaren Farben ausfüllt. Nachdem nun jene Punkte "Einschnitte in die Haut vernarbt sind, werden die in dies«»"