Berengar Berg 227
r- eingeriebenen Farben unverwischbar. — Bepunktet heißt inder Pflanzenkunde, wenn auf den Pflanzen kleine feine Punkte« lflvß durch das Gesicht und nicht durch as Gefühl zu bemerken sind,k oder wenn ein Blatt, hatt der Rippen ober Adern, Punkte hat.
<h Berengar von Tours, Lehrer der philosophischen Schuleb- daselbst und 1040 Archidiacoous zu Angers, ist eben wwohl durchH seinen philosophisch.n Scha.fsinn unter oen Scholaicikecu, als'd, durch die Freimüthigkeit, mit der .r sich seit 1050 gegen -ue Lehrevon der Brvdtverrvandlung im Av ndmahle erklärte und seine da-to durch veranlaßten Leiden berühmt. Mehrere Maie mtt Gewaltsi' -um Widerruf gezwungen und dennoch immer wieder zu der An-i" sicht, das Brodt im Äbcndmahle seh ein Leichen und Unterpfande> des Leides Christi, worin er mit dem Schotten Joh. Erigenalck übereinstimmte, zurückgekehrt, rechneten ihn die Orthodoxen unterU die schlimmsten Ketzer, und wenn auch Gregor Vkl. ihn anfangssik schützte und immer glimpflich behandelte, waren doch die Schola-stiker von der Partei des großen Anselm Lanfrank von Canterburyza sehr gegen ihn aufgeoracht, als daß er und seine Anücht cätte.m wieder zu Ehren kommen können. Berengar zog sich daher ivzoii! auf die Jnsii St. Cosmas bei Tours zurück, wo er, von den8- Unparteiischen geachtet, sein.Leben unter frommen Übungen in ho«
« hem Alter beschloß (logg). Über die von den Benedicrinern sehreo entstellte Geschichte seines Streites hat Lesfing in wüiein Beren»bl' gar (1770) neues Licht verbreitet.. Dieser Berengar darf übri-lk. gens nicht mit Peter Berengar von Portiers verivech.elt wer»l» den, der durch eine geistreiche Apologie seines Lehrers Abälard ve»tu kaniit ist. ^ ^ ^
ü' *Berg, während der Dauer des Rheinbundes ein zu dem»ib selben gehöriges Großherzggthum, am Niederrhein gelegen, gegen»>« warrig ein preußisches Herzogthum in der Provinz Cieve undB ^crg. Mehrere Länder um und zwischen Rhein, Lippe, Ruhr,'' Kipper, und Ems hatten sich nach und nach, nachdem siecq vorher einzeln beherrscht und mannichsalfig vererbt worden waren,^ emcm einzigen, in sich zusammenhängenden Staate gebildet,? w dadurch zu einer der vorzüglichsten Provinzen des nördli-!«! wen Deutschlands geworden, und endlich im Jahre lüoy aus den" ^^"Üthumern Jülich, Eleve, Berg, den Grafschaften Marksi' "^"ensbcrg, und der Herrschaft Rasen stein zusammen-v« «eietzc war, welchen Staat.im angezeigten Jahre der Herzog Jo-Wilhelm (Wilhelm III.) unter seiner alleinigenOver-vereinigte. Der Tod dieses Fürsten, welcher am 25stenJahres erfolgte, gab Beranlaffung zu dem berühmten» ? ^^dfolge- (Suecessions-) Streite. Da nämlich jener
^ d-n VÄ" männlichen Erben hinterlasse» harte: so traten die bei-^ pirschen Häuser der albertinischen und crnestinischen Linie» Machten die Anspräche geltend, zu denen sie in so fern be»
Id buud,,,?" l")N glaubten, als sie bereits im fünfzehnten Jahr-", der Bedingung eine kaiserliche Anwartschaft auf
aüz«i7el,"^e , als der Mannesstamm desselben Hause«
oußerb,« Hierbei begründete die ernestinische Linie noch
dann Ansprüche aus den Umstand, daß der Churfürst Jo-
^ schweb der clcoischen Prinzessin Sybilla, der Bacers-
.1 jenen Wilhelm HI., vermählt gewesen war. Außer
^ sächsischen Häusern machten noch der Churfürst Jo-
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