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gegenwärig i 6 Q. M. mit Zz,2vo Einwohnern. Die Ei'nküM r«nschätzt man auf 400,000 Gulden. Dar Kontingent zuin rheinW» inWuyde betrug 240 Mann. Der jetzt regierende Fürst, welLn «igseit seinem Beitritt zum Rheinbünde am zosten April iz»? du derHerzogstitel annahm, ist A l ex in s F ri e dri ch E h r ist: a n, gci sterden i2ten Zun. 1767, suceed. den ytcn April 17ÜY; vermählt dn dieLysten Nov. 17Y4 mit Maria Frieberike, Prinzessin von Helft», ße>geb. den i4ten Sept. 1763. Der Erbprinz ist Alexander Carl, «wxeb. den 2ten März 1805. Eine Nebenlinie der Bernburger bildn nedie Nachkommen des F. Lebrecht, des zweiten Sohnes de« F. BümAmadeus. Sie hat von dem bernburger Antheile dos Amt Ho?«nebst Frvse, ingleichen die Güter Zeitz und Belieben zu einem. Pr detragio erhalten, und außerdem von dieser Linie durch Heirols Äadie Grafschaft Holzapfel nebst den Herrschaften Schaumburg List biLauenburg eigenthümlich erworben. mi
Bernhard (der heilige), geboren roqi zu Fontaine in Kck Aa«und und 1115 erster Abt dcS cisterzi.njer Kloster« Slairvain s«bei Langres in Champagne, war nicht minder groß unter den Md»chen ah- Gregor VII. unter den Päpsten. Mehr geistreich al« !N- rulehrt, schnell im Überblick, unerschütterlich im Wollen, gewandt lieund feurig im Ausführen, begabt mit einer hinreißenden Bered, v«samkelt, und durch die strenge Heiligkeit seines Lebens wie bnrh icheine Menge ihm zugeschriebener Wunder über den Klerus fein« AZeit erhaben, schien er vor Andern zum Herrscher der Kirche l>i< Ichrufen. Aber ein Feind alles äußern Glanzes und wohl wijft»ftdaß man den Titel der Macht verschmähen muß, die man erlange» Awill, lehnte er jede Erhebung zu höheren kirchlichen Würden ahund immer nur als' Abt feines geliebten Jerusalems, wie er Clan-vaux zu n-nnen pflegte, war er in aller Demuth der freimüthigst ASenior des Klerus, der Rathgeber der Päpste, unter denen st«Jnnocenz II. seine Anerkennung und die Erhaltung de« Anvestb 7^turrechrs in Deutschland, und Eugen III. seine Bildung verbannte, der Schiedsrichter der Fürsten und Bischöfe, und seine Stund»galt auf den Concilien wie eine göttliche. Der kalten Gpecul»' «tion und Dialeetik, mit der die scholastischen PhilosophenZeit die Glaubenslehren eben so oft mißhandelten und auflöst»als begründeten und ordneten, hielt seine strenge Orthodoxie ninwohl bisweilen schwärmende, doch immer auf practisches Christ»-thum dringende Mystik ein heilsamer Gegengewicht, und unstr» ^tig hat er dem kirchlichen System durch seinen siegreichen ^
in Verfolgung der Jrrlchrer wichtige Dienste geleistet, wenn au«seine Härte und Intoleranz gegen Abälard und Mlbert von Parr»keineswegs gebilligt werden kann. Allgemein verehrt und gefE Itet starb er 1158 und wurde 1174 von Alexander III. canoniM. ^Die römische Kirche setzt ihn unter die Heiligen vom ersten Rangt ^
seine salbungsvollen Homilicn und Sirmonen werden auch von de» ^
Protestanten geschätzt, und Luther sagt von ihm: ist jemals « ^
wahrer, gottcsfürchtiger und frommer Mönch gewesen, so war »
St. Bernhard, den ich allein siel höher halte, denn alle Mau-? ^«nd Pfaffen auf dem ganzen Erdboden, und ich zwar seines ^
chen auch sonst niemals weder gelesk» noch gehört habe, Clairvu >^.wurde durch ihn weltberühmt; man bat aus sch ien Mönchen "
Menge Bischöfe und Äbte gewählt, alles wollt« u'esem S>ha ap'stoischer Einfalt und Heiligreit in irgend einer Besiehung angst»'