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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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BektineN

nedi'g, wo «r die Rhetorik lehrte. Man sieht aus einigen stmversificirten Episteln, daß er hier mit allem, was die RepMdamals ausgezeichnetes besaß, durch Freundschaft verbunden m>Seine Vorgesetzten bestimmten ihn für die Beredsamkeit; aber stSchwäche seiner Brust zwang ihn, darauf Verzicht zu leisten. NDirektion des adeligen Collegiums zu Parma wurde ihm im Ick«17.57 anvertraut; er leitete hier besonders die historischen m!poetischen Studien und die Theaterübungen. Acht Jahre verweilt!er daselbst, während weicherer, theils in Geschähen seines wdens, theils zu seinem Vergnügen, mehvere Städte Italiens stsuchte. Im Jahre 175z machte er eine längere Reise; er beMDeutschland und eine» Theil von Frankreich in Begleitung zwckjunger Prinzen von Hohenlohe, deren Erziehung ihm anvertrsitwar. Im folgenden Jahre machte er mit dem ältern derseld«eine Reise nach Paris, während welcher er seine berühmten halres äs VÜKiIe schrieb, die er nachher mit seinen, Frugoni's m>Algarotti's reimlosen Versen in Venedig drucken ließ., Die gchreich durchgeführte» literarischen Meinungen in diesen Brief»gegen die beiden großen Lichter der italienischen Dichtkunstbesonders gegen Dante, machten ihm viele Feinde, und was stiunangenehmste für ihn war, veruneinigten ihn mit Atgarotti. Äer von Frankreich mehr als Paris kennen lernen wollte, macht««einige Reisen in die Normandie und andere Provinzen, besonduiging er nach Lothringen an den Hof des Königs Stanislaus, mwo er sich nach Lyon und weiter nach Dslices bei Genf begab, mer Voltaire besuchte, der ihm eine Ausgabe seiner Werke schenkstund dieses Geschenk mit folgenden Versen begleitete;

Oomxatrlore üe

Lr son seer^tslre Lnjourä'kui,

O'est ä voirs ä ocrire sous lur:

> Vous avex son er son sr^ls. ^

Kon Genf, wo er Lronchin zu Rgthe zog, begab er sich nach M»seille, von da nach Nimes, und kehrte über Genua nachzurück, woselbst er 1759 ankam. In demselben Jahre mach« 'eine Reise nach Venedig, und von da nach Verona, in der AbMsich hier niederzulassen. Er verblieb daselbst bis »767, beschallstsich mit Predigten und Unterricht, und bekehrte, wie Pindemo«in seinen koesie cainpestri sagt, die Jugend in der Kirche«Gott, und in seinem Hause zum guten Geschmack. Er befandseit einigen Jahren zu Modena, und war daselbst zum Prost»der Beredsamkeit ernannt worden, als 177z der JesuiterordeirItalien aufgehoben wurde. Jetzt kehrte er in sein Vaterland irück,' wo er seine literarischen Arbeiten mit erneutem E^r w>vornahm. Er gab mehrere Werke heraus, unter denen vermdene waren, durch die er auch die Gunst der Frauen sich ° ,werben suchte, namentlich seinen Briefwechsel zwischen i^ei M !seine Briefe an Lesbia über die Epigrammen und endlich Ivierundzwanzig Gespräche über die Liebe. Er hatte sieherausgegeben, als der Krieg in Italien ausbrach, und dieSprung Mantua's durch die Franzosen ihn nöthigte, die Siaverlassen. Er ging nach Verona, und trat hier in die »err»sie Freundschaft mit dem Cavalier Hippolito Pindemonte, n «Verschiedenheit ihres Alters. Als sich 1797 Mantua ergeben - ^kehrte er dahin zurück, und widmete sich, obwohl er dem

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