2-zr Bezifferung Bibbicna
!«ld in dieser, bald in jener Thätigkeit für den Staat; die übrig!seit verlebt er auf seinem Landsitz' zu Steglitz bei Berlin iin Ssluß der alten Schriftsteller.
Bezifferung. Wenn der harmonische Inhalt eines To«-elücks, nachdem er in einzelne Theile, die man Accorde nennt,assgelös't worden ist, zum Behüte des Generalbafispielers odudlsjenigen, der eine vollstimmige Musik auf einem ElavierinstMmente begleitet, durch Zahlen oder andere Zeichen über den Not!»der Grund- (Baß ) Stimme dargestellt wird, so pflegt man ditidie Bezifferung zu nennen. Da zu den Tönen einer Grundftimmganz verschiedene Folgen von Accorden Statt finden können, stk.tinmt der Gcneralbaßspieler, auch bei der größten Aufmerksamst!!auf den Fortgang der Melodie und Harmonie, ohne Bezifferungdes Basses sehr oft in den Fall, daß er zu diesem oder jene«Grundtone einen ganz andern Lccord anschlägt, al« denjenigen,dessen sich der Lonsetzer bedient hat. Hieraus sieht man, wie ni<thig die Bezifferung der Grundstimmen bei solchen Tonstäcke» iß,wobai man, wie z. B. bei den Kirchen - Cantaten, gewohnt iß,den Generalbaß zu spielen. Die Bezifferung einer Grundstimmebesteht nun eigentlich darin, daß man die Intervallen desjenig!»Acwrdes, dessen sich der Tonsetzer bei dieser oder jener Note deiBesser bedient hat, vermittelst ihrer Zahlen anschaulich machtDies geschieht auf folgende Weise. Wenn z. B. der Grundto»der, Basses c heißt, so muß untersucht werden, zu welchem äc-corde dieser Ton der Grundton ist, ob zu c dur, c moll, k dur,k moll u. s. w. Ist nun.der Lccord e dur, d. h. »st er der ge-wöhnliche Dreiklang, welcher aus dem Gcundtone, der groß»Lertie,, Quinte und Octave besteht, so ist man dahin übereinge-kommen, daß dieser Dreiklung entweder gar nicht, oder doch nurmit der Zahl z bezeichnet und dadurch zu erkennen gegeben wirb,daß zu dem Grundtone o die große Lertie, also e genommen »er-den soll«, wobei sich dann die Quinte und Octave von selbst erge-ben Soll aber dieser Grundto« c den Mollaccord andeuten, stsetzt man über dies v ein d, und dies l> zeigt in diesem Falle an,daß zu dem Tone e die kleine Lertie es genommen werden soll,wo sich alsdann die Quinte und Octave abermals von selbst erge-ben. Auf gleiche Weise wird nun auch der Sextenaccord bloß mit6, »>md der Septimenaccord mir 7 bezeichnet, obgleich jener außerder Perle auch noch die Tertie, dieser aber außer der Seplimtnoch die Terz und Quinte enthält. Alle übrigen Accorde jedoch,außer dem eigentlichen Dreiklange, dem Sexten- und Septimcnac-cord-e werden gänzlich durch Zahlen ausgedrückt, wie z. B. d«Quart - Sextenaccord durch S u. s. w. Sind die Accorde aberMolltöne, so wird vor die jedesmaligen Zahlen ein b gesetzt, «ealsdann statt L, b, statt »s u. si w. gespielt oder gesungenwird. ky.
Bibbiena (Fernando). Sein Bater, Giovanni Maria Gaiu,ein Maser und Architekt, legte «hm den Namen Bibbiena »o»einer Stadt in Loscana hei, wo dieser geboren worden. ObglnEder Bater ein Schüler Albani's war, so zeichnete er sich doch a>Maler nicht sonderlich aus; der Sohn hingegen, welcher 165? pBologna geboren war, besaß die glücklichsten Anlagen für dieKunis,welche sich schon von seiner Kindheit an zeigten. Carls Cigna« -M geschickter Zögling der albanischen Schule, gewan» >h"