Lzt» Biblische Alterthümer Blenenrechk
thek de« brittischen Museums zu London (150,000 Bücher und g«, «
gen üa.ono Handschriften). ' z
Biblisch« Alterthümer oder Antiquitäten nennt man n
die Wissenschaft, welche die Berfassung, die Sitten und GebrSuch, ti
theils des jüdischen Volkes, theils der frühesten christlichen Kirche isbeschreibt. Die bürgerlichen Verhältnisse, die gotteSdienstliche» E
Einrichtungen, die Gewohnheiten des häuslichen Lebens, die Woh- k>
nungen und die heiligen Orte, die Trachten und die Gerüst- L
schaftcn und andere Dinge beS äußern Lebens machen den Gegenstand n
dieser Wissenschaft aus. Die biblischen Alterthümer sind theils jüdi- zsche, theils christliche. Die Quellen der erster» sind das alte Le- d
stament, die Schriften des Joiephus und des Philo und der Talmud, t
nebst den Schriften der Rabbiner. Doch muß man den Talmud und d« h
Schriften der Rabbinen mit großer Vorsicht brauchen, wenn man Mt ei
die Sitten der spätern Zeit auf die trübere Zeit überkragen will. Du ?
Quellen der letztern sind das neue Testament und die Schriftt» d
der Bäter, welche bald nach den Zeiten der Apostel lebten und »
schrieben Ohne die Kenntniß der Sitten und Gebräuche einet d
BolkeS bleiben viele Stellen seiner Schriftsteller, in denen darauf A
angespielt wird, unverständlich, und cS ist daher dem Schcistaas» 8
leger die Kenntniß der biblischen Antiquitäten unentbehrlich. lla- d
ter den neuern Schriftstellern, welche über die jüdischen Alterthü- k
mer geschrieben haben, sind besonders Voland, Joh. Sims- k
viS, Ern. Aug. Schulz, Georg Lorenz Bauer, War- d
nekros und Joh. Iahn zu bemerken. Über die christlichen A> t
terthümer findet man theils in den Commentaren über das N. T>, «
theils bei den Kirchenhistorikern den nöthigen Unterricht. ki. ?
Biblische Erdkunde ist die Wissenschaft, welche die »»> ^
türliche Beschaffenheit und die Verfassung der Länder kennen leb«, ^
welche den Schauplatz der heiligen Geschichte, d. h. theils der Be- '
aebenheitcn des jüdischen Volkes, theils der ersten Pflanzung dll ><
Christenthums gewesen sind. Sie beschreibt daher vorzüglich Pa»' 8
stina, gibt aber zugleich von den an Palästina gränzenden asiali- °
schen Ländern, und von den Provinzen des römischen Reichs Nach- iricht, in denen daß Christenthum während des apostolischen Zeit- naller« Eingang fand. Die Quelle dieser Wissenschaft find die Heu Aligen Bücher selbst, die Schriften des Josep hus, die geographnschen Schriftsteller der alten Welt Strabo, Ptolemäus und ^PomponiuS Mela und ein Onoin-isticori uibium er ioco' „ruin scrixturne s., welches der Bischof von Cäsarea E u sebiu» ^im vierten Jahrhunderte in griechischer Sprache schrieb und HU'ronymus ins Lateinische übersetzte. Unter den neuern Gelenk- ^ten, welch« diese für den Schriftausleger höchst wichtige Wisse»' ^schaft bearbeitet haben, werden besonders die Werke von BachU' ^ne, Well« und dem Holländer Psbrand van HamelSf"' Z
b^BieneNrecht ist der Inbegriff der zum Besten der Bleu"' ^zucht erlassenen landesherrlichen und obrigkeitlichen Gesetze, u« ^
das darin gegründete Recht. Die Bienenzucht ist sehr alt, und w z
schon zu Moses und HiobS Zeiten sehr ausgebreitet, indem HE §und Wachs die ältesten Handelsartikel mit sind. Die Bienen w «
den nach dem römischen Rechte zu den wilden Thieren, » ^ r
dem alten Sachsenrechre zu den Gewürmen, Und nach »er,-? ,
denen Provinti«ls«l<tzrn zu dem gezähmten Vieh« geM"