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den gäbe, welche noch geschickter als der Wein selbst wäre, iiiMenschen betrunken zu machen. Er nennt es deßhalb eine ab-scheuliche Art von Getränk, und beklagt sich übe- dessen Zubewtung, als ob die gütige Natur den Menschen das Getraide niLzu einem andern Gebrauche gegeben hätte. Er gibt uns ferner!»Nachricht, daß dies Getränk in Spanien oclin und coiin, in Galliai(dem heutigen Frankreich) und in andern Provinzen des römische»Reiches aber asi-avisa» genannt worden, besonders bei den Deutsche»in Gebrauch gewesen, und bei diesen ebenfalls ceievisi» (von Le-res, die Göttin des Getraibes, und von vis, die Macht) gehe»ßen worden sey. Übrigens haben, sagt man, die Lgyptier, altdie ersten Beförderer des Ackerbaues, auch das Bier zuerst erfun!:»,und dergleichen in der spätern Zeit zu Pelusium verfertigt, w<!-ches den Namen dieser Stadt geführt haben und sehr bericht!gewes.n seyn soll. Jetzt hingegen ist das Bier gänzlich" unbekimiin Ägypten. Diese und andere Zeugnisse mehr bemessen es dc»l-ltch, daß die Zubereitung des Biers eine der ältesten Erfindiwgen ist, wobei freilich gänzlich unerörtert bleibt, ob und in mfern das Bier der Alten mit dem unsrigcn, besonders mit de»starken HopfeNbierc, eine Bsrglcichung aushalten dürfte. L"deutsche Wort Bier kann am natürlichsten von bibeio (trinlciyabgeleitet werden. — Was die Gesundheit des Bieres, und!»Zuträglichkeit seines Genusses betrifft: so muß man die lcichtt»und die starken Eierarten von einander unterscheiden. Dir leich-ten schäumenden Biere find nur im Frühjahre, und bald, nacht»sie gebraut worden, gut, und Gesunden als Kranken heilst»!-Mit Ausnahme weniger Individuen, die überhaupt kein Bier ver-tragen kbuuen, sind dieselben, gut bereitet, gehörig mit Hopls>gebraut, klar, von goldgelber Farbe und leicht- schäumend, I«<jedermann ein überaus gesundes, dem Magen zuträgliches, dmvstUiendes Getränk. Nicht minder empfehlenSwerty find sie in Nü-renkrankheiten; auch scheinen eine Menge von Beobachtungen dsozuthu», daß sie der Sreinkrankheit entgegenwirken; denn bieg«Übel ist in den Ländern, wo Bier getrunken wird, viel wenig«verbreitet, alt in den Weinländern. Die leichten Biere mit we-nigem Hopfen sind ebenfalls denen zu empfehlen, die zur Schwuw-sucht Anlage habe», und besonders die von einem trocknen»"gallichtcn, oder sanguinischen und reizbaren Temperament lind-ste stillen den entzündlichen Zustand, wenn die Krankheit einen ge-wissen Grad erreicht hat, oder beugen ihm im Entstehen vor. -b"Wirkungen, welche sie in diesen Fällen thun, sind oft bewun«'-rungswürdig. Zu den starken oder schweren Bieren gehören »»'mal mehrere Braun- und diesen ähnliche Weißbiere, zu wei-edie Ingredienzen in starken Quantitäten genommen werde»; d»»aber die geistigen Biere, die eine vollständigere Gährung und»chung durchgegangen sind, und sich länger halten. Die erstethcilung enthält die schädlichsten Weiß- und Braunbicrsorten,trübe, aus schlecht bereitetem Malze verfertigt, schlecht geKsind, oder nicht hinlänglich gegohren haben. Sie vcrucjachen-t'mal jung, Colikcn, Blähungen, Harnzwang u. dgl. Doch .liercn sie diese schädlichen Eigenschaften, wen» sie einige poltdem Fasse gelegen und die Hefen abgestoßen haben. E-n a»»Nachtheil dieser Biere, den sie selbst für diejenigen habe»,gut vecdkuen, besteht darin, daß sie die Organe des un.en