Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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erschlaffe», die Lingeweide verschleime» oder eine SbermLS-ge Ent-wickelung-der zellichtcn Fetlbaut bewirke». In die zweite Abthei-lung gehören die starken geistigen Biere, in welchen die Stoffegut verbunden sind, und welche lange genug gekocht und qetzshrenhaben. Sie haben nicht jene nachthciligen Folgen, und sind ebenso berauschend und noch nahrhafter als der Wein, den sie sehr gutersetzen. Dahin gehört vorzüglich der englische Porter, der auchin mehreren Krankheiten von nützlicher Wirkung ist.

Big»o n (Edouard), Baron, e.rbevyülnächtigtcr Ministervon Frankreich an mehreren Höfen, und Verfasser eines i8r4 er«schiencnen, wichtigen Werks über den finanziellen^ militärischen,politischen und moralischen Zustand Frankreichs und der vorzüg-lichsten Mächte Europa'«. Er ist 1762 in der Normandie geboren,widmete sich erst den Studie», wurdg aber hernach Soldat unddiente unter dem General Huet, Dieser gewahrte seine Latente,machte ihn zu seinem Secretär, und bahnte iym so den Weg, dener bisher durchlaufen. Durch Privatverbindunge» gelang es ihm,i?y8 als.Legationö-Secretär nach der Schweiz, und das Jahrdarauf nach Mailand geschickt zu werden. 1802 ward er beauf-tragt, die Angelegenheiten mit Preußen zu ordnen, und r8«J ginger als bevollmächtigter Minister an den churheffischen Hof. Inund nach dem Kriege von 1806 und 1307 half er Dar» die preu-ßischen Provinzen bewirthschaften und auslaugen. Vsn 1503 — 11war er Gesandter beim Großherzoge vvn Baden» und bis igizResident in Warschau. Pradt hat ihn in seiner Geschichte seinerpolnischen Gekandschaft dieser Mission wegen hart getadelt. Nachder ersten Auruckkunft der Bourbvnrn schrieb er jenes Werk (Lxxvs»eainpsrslis st« Ii, situscion sto In kllsnce er <is oeüe stss zn iii-rixnles pni8,->nces sie 1'Lui ope) , in welchem er große Einsichtenund Kenntnisse entwickelte, sich aber auch darin als echten Fran-zosen aus der napoleonischen Schule zeigte. Ais Napoleon 1315zurückkam, ward er Director der politischen Correspondenz des aus-,wärtigen Departements, und nach dessen Sturz erhielt er von derprovisorischen Regierung das Portefeuille dieses Ministeriums. Erunterzeichnete die Eapitulation von Paris, und ist seit des KönigSRückkehr ohne Anstellung geblieben.

7- Bild ist, »ach-Kant, die empirische mittelbare Darstellung,eines Gegenstandes, in so fern derselbe ein Mannichfaltiges in 'ge-viffe» Verhältnisse», mithin eine Gestalt i» sich enthalt. Wrcwerden diesen Gegenstand aus vier verschiedenen Gesichtspunkten,»n betrachten.habkn, nämlich physiologisch, psychologisch, ästhetischund artistisch. .Hh,ys-<>l.ogisch betrachtet ist Bild verkleinerteDkkstellung der dem Auge vorschwebenden Gestalten, Farben , We-wMngen und.anderer sichtvarcn Eigenschaften und Verhältnisseder.Körper, mittelst des Lichts und seiner Strahlen auf dem Hin-tern Grunde der Netzhaut, welche letztere nichts anders als derverbreitete Sehnerv« ist. Dies ist die gewöhnliche physiologischeErklärung von dem, was wir Sehen nennen; psychologisch liegt es.vun dem Anthropologen,. Psychologen und Philosophen ob, aus-iunwchen, wo die letzr,.Ursache des'Sehens und des Bewußtseynsd-ffelven vorhanden seyn- möge. Wie man sich nun auch hierüberwlt einander verständigen möge, so bleibt es doch ausgemacht, daß«« die Einbildungikrsft. ist, welche jenes Bild durch die Ginn«

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