Bildhauer b« Griechen 269
ar< dar, aus edler Kuhmbegterbe, nachdem Artrmlsia, die Schwester«l, «iid Gemahlin des Maujolu«, schon längst verstorben war. Po-l«! lykleS und Dien ysiuS aus Attika, wahrscheinlich Söhne desbß Bildners Timarchides, waren Zeitgenossen der letztgenannten Künst-j» ler. Telephones aus PhoctS war wenig bekannt, ob mantzi» gleich einig« Werke desselben mit Lobe nennt. Lysippus vonGicyon, ein Zeitgenosse Alexanders des Großen (ZZ6), war erst«in ganz gewöhnlicher Arbeiter in Erz, modeütrte aber hernachsei so trefflich nach der Natur, daß er alle seine Vorgänger übertrafm und im Allgemeinen einen ganz neuen Weg in süner Kunst ein-v«» schlug. Sr war überdieß der einzige Bildner, welcher die Erlaub-et niß hatte, die Statue Alexander- in Erz darzustellen, wie nur«i! Appelles ihn mahlen rarste. Lysippus bildet« nicht nur die Sta-bil tuen desselben zu mehrerenmalen, sondery stellte ihn auch vome». Anoden bis zum Manne dar, so wie er auch die Statuen sammt-ori, licher Freunde desselben bildete. Außer diesen hat er noch viele>j, geschätzte Werke geliefert, die durch Griechenland und Italien be-te- rühmt waren. Nach PliniuS soll Lysipp allnn igoo Statuen vcr-kil- fertigt haben, von denen eine einzige hinreichend gtwesen wäre,wd ihn berühmt zu machen, welche Zahl von einigen auf'610 zurück-tu gebracht wird. LysistratuS, Bruder des Lysipp, formte zuerst8«< die Gesichter derjenigen, bereu Portraits er bilde» wollte, in GypS»«- »b, goß Wachs in diese Form und verbesserte nun diesen Abguß,mb von welchem wiederum einer in Erz gemacht wurde. Sthenisda von Olynth, Zeitgenosse des Lysipp. ApollodoruS und Si-g«i lanion »on Athen, ebenfalls Zeitgenossen des Lysipp. Der er-uh stere wurde durch den Namen eines Unsinnigen berühmt, den mans» «hm deßwegen gab, weil er alle seine mit dem höchsten Fleiße ge>erbetteten Modelle zerbrach, da sie seiner Idee von Vollkommen-es heit nicht entsprachen. EnthykateS, Sohn des Lysipp, und einer>« seiner besten Schüler. DahippuS und Bedas,jzwei andereri «ohne des Lysipp. Kutych id es von Sicyon, Schüler des Ly-t, opp. Eh ares von LinduS, Schüler des Lysipp, goß benberühm->d> . bei Sol zu Rhodus, der siebenzkg EubituS oder un-
>rd kk>°yr log pariser Schuhe hoch war. Man sagt, die Vcrferti.
°Effelben habe dem Künstler zwölf Jahre und den Rhodiernl»' Talente gekostet. Dieser Koloß wurde nach 36 Jahre.,
>ck ^^dbeben zerstört; die Trümmer desselben lagen gegen
>d, ' und wurden im Jahre 651 nach Christi Geburt ver-
"k . uu° auf 900 Kamelen fortgeschafft. Lisikrates, Schüler- brachte es so weit in seiner Kunst, daß manl-'i ^'L"re semer Werke von den Werken des Lysipp kaum unterschei-Piston, sein Schüler. Xenokrates, Schüler derverfertigte viele Statuen, die aber nicht von Bedeuseyn mögen, da PliniuS keine einzige derselben er-i' Abschrieb auch über seine Kunst. Kantharus von
^ ' Schüler des Eutychides. Agcsander, Anthenodo-
bi, i. P"lydorus, Bater und Söhne aus Rhodus, bildetenwi» » Gruppe des Laokoon mit seinen Söhnen, und lebte»,* siban dem schönen Jahrhundert Alexander«, ob-
^ vorhanden ist, Liese Vermuthung zu beweisen, undzweifelhaft ist, ob es dieselbe sey, von welcher Pii-^ stand ehedem in dem Palast« des Kaisers Titus,
:r urd« unter dem Papst« Julius ll. m einem Saale gefunden,