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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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270 Bildhauer der Grieche»

welcher einen Theil der Bäder des Titus ausmachte. Der rechüArm der Laokoon ist von Baccio Bandinelli, einem Zeitgenesiii «>Michel Angeiv's, nach Winckelmann aber von Bernini aus gebeam» Eter Erde angesetzt, nachdem Michel Ängelo schon versucht hatte, gleinen von Marmor anzusetzen, dessen Bewegung dem Ganze» oWangemessen war. Glykon von Athen wird für den Meister dii Eberühmten farnestschen Hercules gehalten, und des Charakrcrö du LStatue wegen, wie die drei letzterwähnten Künstler, in das »ieri« <hJahrhundert vor unserer Zeitrechnung gesetzt. X en o p h iluS u>ü stStrato» sind weder ihrem Batcrlande, noch dem Zeitalter nachin welchem sie gelebt haben, bekannt. Apollo nius und Teil- vriskus, Bruder, aus Tralles in Eilicien, bildeten die grosi tzGruppe aus einem Marmorblocke, welche jetzt unter dem Nanu»des farnestschen Stiers bekannt ist. Was an dieser Gruppe, dem -s

Verstümmelungen von Baltistg Bianchi wieder hergestellt sind, "

noch alt ist, beweis't, daß die Meister derselben in dem schönen "

Zeitraume der Kunst lebten, und rechtfertigt die rühmliche Sc> S

wähnung dieser Hünstler belM Plinius. D a m oP hon von M«l>sene mutz eine ziemliche Zeit nach Phidias gelebt haben; denn zn '

seiner Zeit wgr eine sehr starke Ausbesserung des olympischen 3 «' ^

piter nothwendig. .Das angeleimte Elfenbein hatte, sich durch die >

Feuchtigkeit, welcher diese Statue ausgesetzt war, abgelöst^ und ^

Damophon stellte diese berühmte Statue auf das genaueste wieder »

her, wodurch er,sich unter den Eleeru sehr berühmt machte. K k

hat sehr viele Werke verfertigt, von denen aber mehrere, ob si« k

gleich unter seinem Namen bekannt sind,, nicht von ihm herzurrh» >

ren scheinen. Heliodorus wird nur vom PliniuS unter de» '

Künstlern, welche in Marmor arbeiteten, genannt, und lebte »er- 'muthlich auch in dem schonen Jahrhundert der griechischen Ku»si>Griechenland ward nun nach dem Siege des Paulus Ämttius üb« !

den makedonischen König PerseuS, 1(14 Jahre vor unserer Iu" ^

rechnung, eine römische Provinz, wurde aller seiner vorzügliche!"Kunstwerke beraubt, und den Griechen siel der Muth , >wi.e«ekneue Denkmale der Kunst zu errichten. Daher wandten sich »u«griechische Künstler nach Rom, wo sehr. viele und prächtige Dem»male errichtet wurden. Plinius nennt eine zahllose Menge grwchischer Künstler, von denen vielleicht viele um diese Zeit und u"'ter den Kaisern lebten. Da aber nichts vorhanden ist,-die Chr»'nologie derselben zu bestimmen, so müssen wir sie mit EtiilsM"«gen übergehen, und wollen nur noch' dich- wenigen griechisch»«^"''ner nennen, deren Zeitalter und Werke anzugeben sind. Arc°silaus, ein Freund des Lucius LuculluS, war ein-vortrefflich' ^Künstler, dessen Modelle in'Thon die Künstler selbst theurer^zahlten, als die ausgeführten Werke anderer Künstler. Pal' !

teles aus Großgriechenland, der größte Mvdellirer seiner J e

lebte ungefähr mit PompejuS zu gleicher Zeit, schrieb fu«l d^.- , !

über die berühmtesten Werke her ifielt, und beschäftigte sich °mit dem Studium der Thiere, Zenodorus, ein --.beruym .Bildner, hatte in Gallien einen ungeheuer großen Mcrcur in - .

gebildet, und wurde von Nero »ach Rom berufen, da»desselben i» einem ilc, Fuß hohen Koloß darzustellen, w -hernach dem jSol gewidmet wurde. Der Guß gelang ade. «s»woraus Plinius schließt, daß die Kunst in Erz zu gießen,schon verlöre« gegangen setz..