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lichkeit mit dem Menschlichen hatte. Diese rohen Versuche ie «lliKunst wurden mit der Zeit mehr ausgebildet, und die Geschiits dsc
nennt die Hebräer als das erste Volk, bei welchem dies« Au
schah. Die Götzenbilder, welche Rahel dem Laban entwend«; me
waren wahrscheinlich von ciiier sehr festen Masse, und vieileiL be:
von Erz; wenigstens kannten die Hebräer früher als andere SA nu
ker die Kunst, das Metall zu schmelzen und Statuen daraus,! di
gießen. Hiervon zeugen zum wenigsten das goldene Kalb in i- »o
Wüste und die Opfergefäße und Leuchter, die der hebräische Küiä , AIler aber wahrscheinlich als ein Schüler der Ägyptier verfertst n»
hat. Dies« Ägyptier erfanden und trieben die Bildner« sän »u
in den frühesten Zeiten; doch scheinen sich den Fortschritten dersä g»
ben zwei bedeutende Hindernisse in den Weg gestellt zu hab» lh
nämlich Mangel an körperlicher Schönheit und ihre Religion^ zei
setze. Ein häßliches Gesicht, ein dicker, Leib und grelle Umriß gesind die Fehler der Natur, die die Ägyptier mit den Ebineßr ch>gemein haben, und die Gesetze in Ägypten verboten „den dortig» sii
Künstlern bei Lebensstrafe, auch nur die mindeste Änderung e w
den ältesten Statuen ihrer Gottheiten vorzunehmen. Da jede di
Ausdruck von Bewegung in den Statuen der Götter gefetzÄ L«
streng verboten, hingegen eine todte Unbeweglichkeit das einztz S«
war, was die Begriffe ihrer Religion gestatteten, so folgt der ne
aus, daß diese Unbeweglichkeit der Figur alle Talente ersticken,»die Kunst selbst in beständiger Kindheit erhalten mußte. Und «« B
hätten sie auch, den Einfluß dieser Gesetze abgerechnet, die ideeb «e
körperliche Schönheit kennen lernen können, da sie stets pluM W
häßliche Gestalten vor sich hatten? Hierzu kam noch ein drill» U
Umstand, der sie nothwendig in den Fortschritten der Kunst ^rückhalt.en mußte: die Unmöglichkeit nämlich, die Anatomie r» wmenschlichen Körpers zu studiren, da selbst derjenige, welcher «d pden ReligkonSgesetzen die Leichname der Verstorbenen öffnen nM» wnur durch die schnellste Flucht sein Leben retten konnte. OS«Kenntnisse der Anatomie aber ist es unmöglich, die verschiede«"Hermen des Körpers nachzubilden; und den Bewegungen desseld"Wahrheit, Ausdruck und Charakter zu geben. Dessen unzeM»hemerkt man in den Werken der Ägyptier zwei verschiedene SMwelche zweien von einander sehr verschiedenen Epochen e>g«V"„ rDie erste dieser beiden Epochen geht bis auf die Eroberung Wo .lenS durch CambyseS, die zweite bis auf die Herrschaft der «n -chen nach Alexanders Tode. In dem ersten dieser «tl!sind die Linien, welche die Umrisse bilden, gerade, wenig auA >schweift und lebhaft; die Stellung ist steif und gezwungen. '
sitzenden Figuren sind die Füße nahe an einander gestE'
Weine parallel; bei stehenden Figuren befinden sich die Fuße efalls in gerader Richtung. Die herabhängenden Arm« M '
»hne Bewegung, und an weiblichen Figuren hängt nur der yArm an der Seite herab, der linke ist über den Busen ge s , °
Nur di» auffallendsten Knochen und Muskeln sind schwach o»gs ^
den. Auch haben die Köpfe der Ägyptier aus dieser Perwd ^ r
te, in schiefer Richtung liegende Augen, und die Knochen . ,
den Augenbraunen sind flach, woraus Köpfe ohne Lusoru ,
Charakter entstehen; die Ohre» stehen gewöhnlich sehr !
die Füße ihrer Figuren sind flacher und weit größte ""'hu!Natur. Aber obgleich die menschlichen Figuren der Lgypri