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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Blendungen Blinde

scheiden. Da« Residuum solle ma» in Salpetersäure auflösen, «ilKali niederschlagen, den Riederschlag aber sogleich, ehe er sichwieder aiiflos-r, durch Filtrkren abscheiden. Lurch Ammoiii.!wird das Kobaltoxyd smalteblau, und daher für jene Mahlminoch bequemer. Eine kürzere Methode ist die, einen Theil Smli,mit drei Theilen Kali zu schmelzen und das Kieselöl in WA-aufzulöscn, worin das Kobaltoxyd zu Boden fällt. Durch LiOsung des KobaltoxydS in Säuern kann man grüne, blaue, roß«rothe rc. unsichtbare sympathetische Dinten verfertigen. Der!!»sprung des Gebrauchs des Zaffera zur Färbung des GWfällt zwar in die letzte Hälfte des fünfzehnten Jahrhunderts, akgedruckt wurde derselbe zuerst in der 1540 zu Venedig erschien»neu "lyrotechnia des Banuccio Birkngoccio. X.

Blendungen werden in der Kriegskunst alle Vorrichte»gen genannt, welche dem Feinde die Einsicht in einen bestimmteOrt benehmen. Einige Arten hiervon sind: 7. man pflöckt ei«Faschine an der einen Seite quer über die Schießscharten, v«einer Schartenzeile zur andern fest, um dem Feinde das, nÄbei den Kanonen vorgeht, zu verbergen; 2. Blendungen ««Schießscharten sind von starken Bohlen verfertigte Laden, wüt!nach der Abfeurung des Geschützes vor die Schießscharte geMwerden, um dem Feinde die Einsicht zu benehmen; z. einfache««!,doppelte Blendungen. Die crstcrn werden aus drei starken, seistrechten, fünf Fuß hohen Pfosten verfertigt, zwischen welch»schußfrcte, auf der äußern Seite mit Blech beschlagene Bohl»ringeschoben sind. Unten wird diese Wand mit Rollrädern reckhcn, damit sie von den Arbeitern vor sich her geschoben wer!»können; die letzter» sind große auf vier Blockrädern stehende höl-zerne Kasten, die mit Erde oder Sandsäcken ausgefüllt wertn,und dienen ebenfalls in den Approchen u. s. w., um die Mai»schaft vor dem feindlichen Feuer zu decken; 4. eine andre NBlendungen bei den Trancheearbeiten sind die sogenannten Eha«deliers. Man legt nämlich zwei viereckige Balken, sechs Fußeinander, gleichlaufend auf die Erde, und befestigt sie durch z«^eingezapfte Querhölzer. Hierauf setzt man auf die Enden t»Walken senkrechte Pfosten, und füllt den Zwischenraum wenigM ßfünf Fuß hoch mit Faschinen aus; 5. die Blendungen von om «Deckungen, indem man die gefährlichsten Örter in den SaModer auf dtr Festung, der Breite nach, mit Balken bedeckt, uh»welche Hürden oder Faschinen, und über'diese endlich eine h»reichend starke Lage von Erde gelegt wird. ,

Blinde, des Gesichts Beraubte. Der Verlust des ede.Mund schönsten Sinnes, mittelst dessen der Mensch die ihn Ebende Außenwelt sich vorstellt, theils die verschiedensten Vvd»"bekommt, theils die der andern Sinne, besonders des Gesuhnberichtigt, ist unter die schwersten, die Gesundheit und ^nte»tät des Körpers verletzenden Zufälle zu rechnen. Und doch!die Gefahren, die diesen Sinn bedrohen, so vielfältig, 0»

Bau des ihm bestimmten Organs, des Auges, so überaus z«!rnengesetzt und künstlich ist, und nicht nur aus festen theilen,!dern auch aus den hellsten Flüssigkeiten, aus unzähligen ^ ssäßen, und Nerven besteht. Die Blindheit ist verschieden i- '

Grade nach, indem manche Blinde noch einigen Schein vom v'vHaben, auch die hellsten Farben und die Umrisse der Kor?'