Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Lheil an der vollendeten Niederlage des übermüthigen Feindes,und am lyten waren es seine Truppen, die zuerst Leipzig er-stürmten. Seine eigenthümliche Schnelligkeit und die Art seinerAngriffe hatten ihm schon früher zu Anfang des Feldzugs von denSiuffen den Beinamen „Marschall Vorwärts" zugezogen.Von nun an wurde es sein Ehrenname im ganzen deutschen Wolke.Am ersten Januar 1814 ging er mit der schlesischen Armee — dienur aus zwei preußischen, zwei russischen, einem hessische» undeinem combinirten Corps bestand — über den Rhein, besetzte amisten Nancy, und gewann (den istcn Febr.) das bedeutende Tref-fen von La-Rothiere und drang bis in die Nähe van Paris vor.Dann erhielt Napoleon im Laufendes Februars wieder einige bedeu-tende Vortheile, die allerdings sehr gefährliche Folgen hätten nachsich ziehen können, und Blücher mußte sich nach ChalonS zurück-ziehn, bis er zu Anfang März wieder vordrang, und am ytcndurch den entscheidenden Sieg bei Laon dem Verbündeten den Wegnach Paris öffnete. Der Tag von Montmartre krönte die Groß-thaten dieses Feldzugs, und am Ziften März zog Blücher in dieHauptstadt Frankreichs ein. Sein König belohnte seine Verdien-ste, indem er ihn, zur Erinnerung an einen seiner ersten und wich-tigsten Siege, bei Wahlstadt (s. b. Ari.) ander Katzbach, zumFürsten von Wahlstadt, mit Begleitung einer angemesse-nen Dotation, ernannte. Fast alle europäischen Regenten ziertenihn mit den Jnsignien ihrer höchsten Orden. England, wohin«r sich im Juni d. I. mit den verbündeten Monarchen begab,empfing ihn mit allen Zeichen der enthusiastischen Verehrung, wel-che es nur den gepriesensten Helden seiner eignen Nation zollenkann. In Oxford wurde er als Zeichen höchster Ehre mit vie-len Feierlichkeiten zum Doctor der Rechte ernannt. Von Londonzurück begab er sich auf seine Güter in Schlesien, und lebte dort,bis 1815 die Landung Napoleons in Frankreich das preuß. Heerwieder in das Feld rief. Er erhielt abermals das Obercommandovnd führte die Armee schnell bis in die Niederlande. Am izte»Juni eröffnete Napoleon die Feindseligkeiten, und da die ganzeverbündete Armee noch nicht hatte zusammengezogen werden kön-nen, drangen die Franzosen vor (S. den Art. Waterloo). AmrSte« verlor Blücher die Schlacht bei Ligny, und gerieth selbstr Sturz seines tödtlich verwundeten Pferdes, unter dessen

M Körper er dadurch geworfen wurde, in Lebensgefahr, odergefangen zu werden. Nach diesem unglücklichen aber eh-^!"wüen Tage zeigte sich die wahre Größe deS FeldmarschallS undH"res.. Weit entfernt, durch diese Unfälle Fassung und7», verlieren, wurden beide dadurch nur verdoppelt, underfocht Blücher, der in dem Augenblick der höchsten CriseNil»? Schlachtfelds eintraf, und Napoleon nun in Rücken undA 'm Verein mit Wellington, den großen Sieg bet

U„?e"e M-ance oder Waterloo (s. d. Art.), dessen Alles ent-Resultate bekannt sind. Er schlug den angebotnen Waf-bei s-i»-» rwang Paris zu capituliren, und widersetzte sichv°r.'^ Besetzung dieser Hauptstadt nachdrücklich dem,«

halben ^Z^ö"usgeübten Schonungssystem, wiewohl nicht allent-ßei, imi, ^ völligem Erfolg. Um dieses,/nahe Verdienst um Pr-u-heln?in^!,^°meine Sache z» erkennen, beehrte Friedrich Wil»v"-- da Blucher bereits im Besitz aller zu erhaltenden Wur,