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> B und befördern mußten. Dieses, Und mehr noch seine erst nachsei,«! ftjnem Tode zusammen herausgegebene Schriften verschafft,« ihm,
» "" vorzüglich durch die religiöse Wärme, welche sie mittheilen, undl den damals verbreiteten Hang -zum Geheimnißvollen, trotz allerGegenwirkung seiner gelehrten und ungelehrren Gegner, vieleJahrhunderte hindurch Freunde Und Anhänger. Er selbst aber
fruil- strebte nie nach Anhang, und rieth auch seinen Freunden in derl Verbreitung seiner Schriften Vorsicht an. Der Holländer van
rd» Beyerland kam in den Besitz einer vollständigen Sammlung sei«heil «er Schriften, «und »ach dieser Sammlung wurde der Druck dersämmttichcn böhmischen Schriften veranstaltet; auch übersetzte Beyer-lr M land Böhme's Morgenröthe in das Holländische. Die erste Samm-lung der böhmischen Schriften wurde in Holland 1675 durch einenachsll gewissen Heinrich Betke herausgegeben; die vollständigen besorgte^ im I. 1682 Gichtel (10 Bde.,,8. Amsterdam), von welchem auchdem Anhänger Böhme's, eine wegen ihres stillen, tugendhaften
ArH und wvblthätigen Lebenswandels sehr geachtete religiöse Sectö,
n « den Namen Gichtelianer führen. Eine andere Ausgabe erschienzu Amsterdam r7zo unter dem Titel: r 1 ivolo§i» revelot»
> (2 Bände, 4.) die reichhaltigste 1730, ü Bänke, Z. Auch bil-
gm, bete sich in England eine böhmische Secte, und i6y7 stiftete
nlh!> Jane Leade, eine schwärmerische Verehrerin Böhmens eine0, » eigene Gesellschaft zur Erklärung seiner Schriften, deren Dunkel«d «« heit wohl manche Weisheikssorscher anzog, unter dem Namen derpbiladelph,'schen; ja noch jetzt soll daselbst eine solche be-last« stehen; auch ist ein englischer Arzt, John Pvroage, als
sriM Kommentator Böbmes berühmt. — Vielfach läßt es sich erklären,
n 1»° warum vor einiger Zeit, und zum Theil noch jetzt, bei den gro«
hw ßen Fortschritten der Philosophie und Aufklärung in Deutsch! nd,Böhme's Ansehen von vielen Deutschen wieder erneuert worden,gd«h Denn erstens werden sich vorzüglich diejenigen, welche Mehr dem
daz« Gefühle als der Absirvctio» huldigen, mehr der phantastische» Be-
M» schauung als dem selbstthätigen Denken sich ergeben, oder in wel«
e w chen der poetische Sinn der vorherrschende ist, sich von Böhme aN«
Asfdhlin fühlen. Dann aber scheint nach jeder großen Anspannung,cem bis zu welcher die philosophische Abstraktion getrieben worden ist,
" eintreten zu müssen, so Laß die fruchtlosen Be«
M stredungen der anmaß, »den Speculation eine düstere Leere, mik-
hm einen lmbcfciedigttN Zustand in dem Gemüths zurücklassen,^ einer anschaulichen Gefühlsphilosophie einladet. AberSache hat auch eine lichtere Seite. Böhme theilte auch Mine, we geniale Anschauungen der Natur in seinen Schriften mit, welcher!,, w 'bren po.tischen (d, v. nicht bloß erdichtete») Weltan«'!!,» ""^einstimmen; diese Anschauungen und jener fromme, er-wärmende, aül ein ideales Leben des Menschen Und stine hohe Bc«gericktete Sinn seiner Schriften werden von denen, wel-versuche frühern WahrheitsstrebenS, mit keuschem, UN-l» Sinne beachte» und würdige» — und einer solchen Un-
mev ^^drguilg darf unser Zeitalter mit Reckt sich rüh»
«»< «Nir° anerkannt. Sonach scheint es uns gerade, a!S
An! """ 3 - Böhme's Schriften nickt ein gemeiner und
luii- a-m,-,, ein solcher seyn, der, Mit seltener Unbefan»
-ma durch das Cbaos einer seibstaebchastenen oder
hken Terminologie, überhäufter Bilder, und so mancher
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