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Bolingbrocke
und.manches köstliche Madonnen- und Heiligenbild. War wir«allen diesen, neugriechisch-deutschen Bilder» wahrnehmen, ist de:Mangel a» Gruppirung, welche der einfache, noch ganz plaM 'Sinn jener Mahler nicht verstattete. Die Figuren wurde» sy»,metrisch und pyramidalisch geordnet, Ruhe und Milde waltemvor in Stellung und Gcberde, die Draperien sielen in einfach!leichten Massen, in entschiedenen hellgrüne», rothen oder hellblau»Farbenrhrien, ,o daß die Bilder farbigen Basreliefs glichen, llfdem Goldgrund waren meistens dunkelblaue Verzierungen euch»druckt; der immer hellgrün- Boden trägt Frühlingsblumen. LiGestalten selbst sind blühend, kindlich, und stets im Sinne dliIdeals aufgefaßt. Ferner ist die Sammlung im Bchköstlicher Bilder des Van Eyk, Hemmelink, Lukas «oiLeyden, Albrecht Dürer, Johannes Schoreel, Holdein, Hemskerk, Lukas Kran ach und vieler Niederländaund Deutsche» der alten Zeit, theils bekannt, theils nicht zu wrathen. Von van Eyk zeichnen wir aus die Anbetung der hei-ligen drei Könige, ein göttliches Bild, dem berühmten danjig»Altarblatt noch vorzuziehen, und St. Lucas, die Mutter Volkswählend; von Hemmelink ein herrlich reiches Bild, das dramalöhjeden Moment der Verkündigung, der Geburt, des Lebens, Lei-dens und der Auferstehung des Erlösers mit bewundernswürdig»Kühnheit und Lieblichkeit der Darstellung umfaßt, eine Anbelmyder heiligen drei Könige mit den Seitenflügeln von St. Johannsdem Läufer in einer lieblichen Landschaft, und St. Christophom,den Strom und eine wunoerkühne Fclsgegend durchschreitend, d:lManna in der Wüste, die Begrüßung Mclchüedechs u. m. a.; »«>Lukas von Leyden vor allen das anziehende Bild mit lebensgroß»Gestalten, des St. BartholomäuS, der heil. Cäcilia, St. Mar-garetha, den Drachen überwindend, und des Apostels St. Johan-nes. Viele andere Kostbarkeiten übergehend, erwähnen wir schließ-lich »och der Madonna von Francia Bologncse, des rührendste»und seslenvvllstcn Werkes, daü wir von diesem alten Italiener ken-nen, dessen Werke überhaupt sehr selten sind. — Außerdem be-sitzen die Herrn Boisserüe und Bertram viele Alterthümer und un-muthig.'Kunstschätze. Man kann hier Entstehung, EntwickeIm>S-Fortschreiten und Versinken der alten Schulen in der Gradation verfol-gen, sehen, wie die Kunst vom plastischen Geiste zum wirklich mahlm-schen überging, und wie die lebendige Darstellung sie zuletzt >»Manier und Gemeinheit ausarten ließ. Nur viele Anstrengungenund Auiopserungcn der Besitzer konnten die Sammlung so mannuh-faltig und vollständig machen, daß sie als ein Ganzes, als «indurch die Werke selbst belegte Kunstgeschichte dasteht. Sie beßm-elsich gegenwärtig in Heidelberg, wohin sie schon zu Bonapartt»Zeiten langsam und ohne Geräusch war geflüchtet worden,
"Bolingbrocke (Henry - Saint - John, Lord, Bicomie -wurde im Jahre 1672 zu Batersea in der Grafschaft Surry 'ner alten Familie geboren, deren sämmtliche Mitglieder sich >Y°nsm Kriege, theils im Staate auf eine glorreiche Weise aiisgeM«net hatte». Bolingbrocke selbst erhielt eine seinem StandegemErziehung, und vollendete auf der Universität zu Drsord IStudien. Schon damals wurden die Lebhaftigkeit seines b-miss-die Fruchtbarkeit seiner Einbildungskraft, sei» sanftes, einneynnbet Wesen, seine Energie .und die Gewandtheit seines SlYw
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