sii8 Bonapart« (Maria Lätitia) Bonaparte (Lucian)
«ine heraushängende Zündschnur, Schoppine, entzündet würd», ^urNach und nach erhielten sie die Gestalt, die sie jetzt haben. D« h»renglische Ingenieur Maltbus, den Ludwig XHI. in seine Die«l>! "abnahm, führte sie in Frankreich ein, und gebrauchte sie zuerst ibz; "esbei der Belagerung von Lamotte in Lothringen. Der prcuM ErGeneral von Lempelhoff hat eine Art kleiner Bomben von best» derderm Metalle erfunden, die mit einer großen Geschwindigkeit ze welworfen werden können, in einer bestimmten Weite in üyzShliz! i"Stücke zerspringen und eine schreckliche Wirkung hervorbringn, siirwelche die des österreichischen Wachtelfeuers weit übertreffen soff-Bomvensest ist jede obere Bedeckung, wenn die dar mf fälst» "den Bomben nicht durchschlagen. Ein kreisförmiges steinernes A °egwölbe erfodert dazu Fuß Dicke. ""
»Bonaparte (Maria Lätitia, geborne Ramolini), Na»»leons Mutter. Sie ist 1750 zu Ajaccio in Eorsica geboren, »n !"'wählte sich 1767 mit Carl Bonaparte, dortigem Rechisgelehrsti ^und Landeigenthümer. Die Geburtsfolge ihrer berühmten, W ^berüchtigten Kinder ist: Joseph, Napoleon, Lucian, Ludwig, ElülPauline, Caroline und Hieronymus. W:r widmen Joseph, R»poleon, Lucian (unter Bonaparte sLucians), Ludwig!:«!Hieronymus besondere Artikel. Wegen Elise vergl man-Na» ^ciocchi, wegen Caroline Mnrat, und über Pausinc Bcrx "h ese. Bon dem frühern Leben der Lätitia läßt sich weiter nickii "sagen, als daß sie mit dem Grafen von Marboeuf, damaligem Go»verneur von Corsica, in sehr freundschaftlichen und, wce behaupt"worden ist, in galanten Verhältnissen gestanden hat; erst duchihren Sohn Napoleon trat sie auf die große Weltbühne. Nai 7 ..dessen Thronbesteigung erhielt sie mit dem Titel iVlasianie Mn ^sio 1 'fflrnpereur einen eigenen kaiserlichen Hofstaat, und ward 8»neral-Superiorin der barmherzigen Schwestern (8oe,irs sie la 6I>»rite) und der Hospitalitecinnen (öoeurs irospitalieres) des frei!' ^zösischon Reichs. Man rühmte damals viele mildthätige Werd ^von ihr. Nach der Verweisung der sämmtlichen bonppartischnFamilie aus Frankreich, lebt sie in Rom bei ihrem Bruder, da ^Cardinal Fesch. f„
»Bonaparte (Lucian), Napoleons jüngerer Bruder, gEsenes Mitglied des Raths der Fünfhundert, Minister des Inner«, ^Senator, Prinz und Pair von Frankreich, jetziger Prinz von M ^nino »c., ist 1772 in Ajaccio geboren. Beim Ausbruch der RM' „nlution ergriff er mit Entbusiasmus die Partei des Volks.erst war er bei der Administration der Armee angestellt; bann Mer nach St. Maxiini», wo er sich verbeirathete und Mitglied mRevolutionsausschusses wurde. Er ward darauf Kriegscommiffär, m"im März 1797 zum Deputirten des Ciamoner Departements demRathe der Fünfhundert gewäblt. Während seiner MilitäcgdM' ^Nistratious und Kriegscommissariats - Geschäfte hatte er nicht »«< ^
säumt, die Grundlage zu seinem späterhin unermeßlich angewM-senen Vermögen zu legen. Den ixten Juli 1797 erschien er zumauf der Rednerbühne. Er verwarf die Verordnung, bin ss, ne,casii die Läden zu sperren, als tnrannisch, erhob sich 7s«, pstgegen die Vergeuder, stimmte für die nur dreimonatliche7« D«tiqkeit des Gesetzes, das die Pressen der Aufsicht der ReMil, ^
unterwirft, foberte am Stiftungsfeste der Republik seine Cou t «u>auf, für die Constitution vom Jahr ttk. zu sterben, hsss