Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
321
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erhoben, ging er als Legat nach Sicilien und Portugal, und wardmir verschiedenen Negoziationen bei mehreren Fürsten beauftragt,besonders vertraute mm ihm die Beilegung er L rr rügkeitenzwischen dem König von Sicilien und Alphons von Aragon, zwi-schen Philipp dem Schonen und Eduard I. von England Bonifazwurde zu Neapel zum Papst erwählt, zehn Lage nach der Abdan-kung Filestins V. Dieses ungewöhnliche Berü hren erzeugte Mur- 'ren, besonders von Seilen der Colonna's, die als bekannte Gi-bellinen dem Papste entgegenstredren. Bonifaz, um allen Zweifelzu zerstreuen und den ihn etwa bedrohenden Stürmen zu begegnen,hielt es für nöthig, Cölestin mir sich nach Rom zu führen; dieseraber entfloh unterwegs, um sich nach Sulmdne r» seine vormaligeZelle zu flüchten, und beschloß, als er sich verfolgt sah, nach Grie-chenland überzusetzen. Man holte ihn seiest ein, und brastte ihnNach Rom zurück, wo Bonikaz rhn mit vieler Freundlichkeit be-handelte. Dieser dachte jetzt darauf, sich an den Eolonna's zu rä-chen, die er excommunicirte, und se-ne Macht zu befestigen. eineLnstollirung war glänzend und prachtvoll. Die Khnig, von Nn-garn und Sicilien hielten den Zügel seines Pferdes, als er sichnach dem Lateran begab; sie bedient n ihn bei der Lasel, die Kro-ne aus den Häuptern. Indeß war Bonifaz in den ersten Versu-chen seiner Gewalt nicht glücklich; er konnte die Vollziehung deSzwischen Carl von Sicilien und Jacob von Lragonien geschwollenenTraktats nicht bewirken. Man verweigerte ihm .die Lehnsherrlichkeitüber Sicilien; die Völker krönten Friedrist und achteten wenigdes gegen sie geschleuderten Banns. Richt besser gelang ihm seineVermittlung zwischen Frankreich und England. Da er dem Krie-ßst durch Verhandlungen kein Ende machen konnte, suchte er dieHulismittel dazu zu schmälern, indem er die Geistlichkeit von jederKontribution frei sprach, oder, was einerlei ist, den Grundsatzaufstellte, worüber nachher so groß? Streitigkeiten entstanden daßkeinem Geistlichen ohne Zustimmung des heiligen Stuhls eine Ab-gabe aufgelegt werden könne. Dies war der Inhalt der im I.

ss^ffenen Bulle:. Slericis lorco». In England nahm dieGelstlichtttt ^ mit allgemeinem Beifall auf; in Frankreich wagtest!?" Es sticht, wegen des heftigen Widerstandes Philipps und deS»reis. Hieraus entsprangen die ersten Streitigkeiten zwischen demstst.d Philipp, welche sich z» einer gütlichen Beilegung zuschienen, als die Angelegenheiten des Bisthums von Pa-n°a'e, . -Erbitterung aufs neue weckten. Dieses vom Papste neu-üsns 'V'sthuni fand großen Widerspruch, und als der neue Bk-^ Saisset, sich gegen den König beleidigende Redennie«-Ph-ckpp ihn verhaften, um ihn zu richten. Bo-"stst ihm den Gefangenen zurück, der nur von ihm ge-st verden könnte. Zugleich erließ er an ihn die Bulle:, ^nscuita,er auf die kühnste und beleidigendste Weise diewickele, ^ abmatten Obergewalt, die er sich nmaßte, ent-Adel« st ^rief eine Versammlung der Geistlich n und des

Etaoe'-^ei?».^ stst ihrer Gegenwart diese Bull? v?rvr-nnen. DerHerrn : ^^°ü,'aS ermuthigte sich nach dem Beispiele seines'^Est.^"twort an den Papst geschrieben hatte: LciacNoqaret Flotte, Siegelbewahrer, Gttsllaume de

s'ch^nrck ^l>ocat und Guillaume de Plasian zeichneten

, , Hsftlgkert ihrer Sprache aus, Sie beschuldigten Bo«

«rist.ru,. (Seppl. Bd.) 2l