Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
323
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Döotitn Borgbese 82 s

' *D L o t k e n, eine Landschaft Griechenlands, welche gegen Nor-,,,,, den an Phocis und die apunnschen Locrer, gegen Osten an »en.... Eanal von EtibLa, gegen Süden an A'.tika und Meggns, Und

, gegen Westen an oS alcyonische Meer und Phocis grenzte; doch

waren diese Grenzen nicht immer dieselben. Den Namen ivll das, Land von Böotus, dem Sohne des Jtrnus und Enkel des Am-phiktyon, haben. 2 m Norden war es gebirgig, kalt, und zwarvon reiner, gesunder Luft, aber minder fruchtbar; dagegen warder andere Theil zwar fruchtbar, aber von dichten und ungesun-. -c den Nebeln heimgesucht. Der gebirgige nördliche Theil hieß trifther Aonien. Unter seinen Bergen sind ,'n der Geschichte und My«thologie merkwürdig: der Helikon, der Sphivxberg, der Taumeft».g sus, Libethrus und Petrachus. - Die Hauptprodmte des L>.ndeS», bestanden in Ackerbau und in der Viehzucht. Die ältesten Bewohnerwaren die Leleger, Aonier und Hyanlen, pelaSgisste Adlker;chaft^" teu, welche, als Bbotus sich der Herrschaft bemächtigte, unter dieMb Hellenen kamen. Es entstanden mehrere kleine Reiche, bis der

A, Phönicier Eadmus den Hauptstaat Theben gründete. Als nach des

,/ thebanischen Königs XanthuL Tode die meisten Städte Böouen«

sich vereinigten und'kine Art von Republik bildeten, warb Theben-g, der Hauptort der-elbev. Epaminondas und Pclopidas erhobendio ^ auf kurze Zeit in die Reihe der mächtigsten Statten Grse»«el, ch.cnlands. V.rf inerung und Geistesbildung machten in Böotien»ie solche Fortschritte, wie in Attika. Die Böotlcr waren träftmÄ ober träge und vlu-vp. Es fehlte ihnen der Scharfsinn und

>ean die Lebhaftigkeit d-r Ath. nienser. Dennoch haben sie einzelne ausgei

uvd »kichnete Geister aufzuwei-cn. Mehrere Thebaner waren würdige

ein» Schüler de§ Bokrat.ö, und Epamenondas that sich eben so seh«

kerdi durch Kenntnisse als durch F.'ldh rrntalente hervor; besonders liebe

Luc- i" die Mtiiik und zeichneten sich darin aus. Auch hattet! sieHM , ige große Dichter und Künstler. Hesiod, P.ndar und d,e Dich-teilli "om Corinna sind BLoticr, und widerlegen die gewöhnliche Mei-sten """3 von den beschränkten Gcistessahigkeiten der Bövtier.

ldeii, ^vrghese, eine römische Familie, welche aus S«',»a stammt»

, M sg" ^eser Republik bekleidete sie seit der Mitte des fünfzehnten

Zm «ddhrhunderts die höchsten Ämter. Papst P»ul V., der zu diesem

all?' schlechte gehörte, Und im Jahr 1Ü05 den päpstlichen Stuhl bet

aen> ^." 3 » uberhäu'te seine N>polen mit Ansehen und Reichthum, s-

Ev vermochte. Er ernannte im Jahr 1007 seinen Bruder>dn srancesco Borgh-se zum Anfübrer der Truppen, die er zur Auf»

aßt rechterhaltling der päpstlichen Rechte gegen Venedig beorderte; ek

»sä derlieh das Fürsten thu»; Sulmöne att Marco Antonio Borghete,

rät, k " seines Bruders GiovanNi Bättista, sicherte ihm ein Ein»ücht von Lno,oc>o Lialer» zu, und wirkte ihm den Titel eie

lii> standen von Spanien aus. Einen andern seiner Neffen,oO wEaffarelli, erhob er zum Cardinal Und ließ ihn bei, Na»

k»t- « 7 » ^ddgvcs« aniiehmeii. Bon Marco Antonio Borghese, Fürsten

likch ^mdulmoue, stammt die reiche und mächtige Familie der Bon-

Hit hellte >n dcm Fürsten Camillv Borghese

> i>> w ^em un nachstehenden Artikel gehandelt wird.

ist! aeo»n İ ^ h esc (Eamillo). Nachdem ek den Feldzug von thoS

M ick-» und Ruffm mitgemacht, unv daraus nach War-

reit-» worden, um die Polen zu einem Ausstand vorzuve-

ernannte ihn der Kaiser zum EXNeral-Gsuverneur der Pro»

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