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Hauptwerk, das er in Weimar begann, aber aus Mangel hin- bei
laualicher Unterstützung von Seiten des Publikums nicht fortsetzt fei
sii-d seine V-esari-L-Iiliiruii^eii in Z Heften, nach den Original ha
kupfern von W. Tischbeins in Neapel erschienenem Werke übn zi<
die zweite hamilron'sche Basen - Sammlung. Es sind in diesn Ml
3 Heften nur die ersten 16 Basen erläutert. Der Plan aber nun, du
daran «inen Commentar über das ganze bildliche Alterthum aal fa
der blühenden griechischen Kunstperiode zu knüpfen, und alle Punkt! da
der griechischen Mythologie nach und nach darin zu entwickcl». - lei
2 m I. 1804 wurde er als Studien-Director des Pagen-Jnsti ati w
mit dem Hofrathstitel nach Dresden berufen. Um dies« im be
errichtete Stelle in sein m eigentlichen Vüterlande anzunehne», da
lös'te er seine liebsten Verbindungen in Weimar und gab eim» st>
Ruf auf, den er zu gleicher Zeit als Oberschulrath nach Bellii U>
erhalten hatte. Als i» dem I. 1814 das königl. Pagen-Jnsttat B
ganz aufgehoben und mit dem Cadettenhause in Neustadt-Dresse» »l
vereinigt wurde, erhielt auch er die Stelle eines Studien-Duo te
ctors bei der vereinigten Rltterakademie. Um dieselbe Zeit w:ü st
ihm die Oberaufsehcr-Stclle über die königl. Museen der aittrni ei
Marmors und der mengs'ichen Gypsabgüffe übertragen, und ll» d
dem König bei seiner Rückkehr nach Sachsen bestätigt. Er hat sei! t-
dem I. 1805 fast alle Winter Privatvoriesungcn in seiner W«i- v
nung über einzelne Zweige der Alterthumskunde und alten Kui? d
vor einer ausgewählten Zahl von Auhör-rn und Zuhörerinnen a»! ü
der obersten Classe der Fremde» und Einheimischen gehalten, m- ^
von auch einzelne Werke, als die Andeutungen zu 24 Vcv ü
lesungen über die Archäologie im Winter i8»6, dir ti
Ideen zur Geschichte der alten Mahlerei, die Ab A
Handlung über die A l d 0 b r a n d inisch e Hochzeit u. s. w. >»Druck gegeben worden sind. Seit er die Oberaufsicht über du st
Antiken - Museen erhielt, hielt er auch in den Sommermonats v
öffentlich ganz unentgeldliche Vorlesungen über einzelne Theile du ^
Kunst und Archäologie im Vor-aale der königl. Antiken - Gailme, °
welche akch vom König genebmigt worden sind und von Fremde», «
di- im Sommer nach Dresden kommen, häufig besucht werden. Seh ^
ne Sabina, oder Morgenscenen rm Putzzimmer en «
ner Römerin, die auch ins Franz, übersetzt in Paris Glück ge-macht haben, entstand aus einzelnen Aufsätzen über die en Geaeinstand im weimar'schen Moden Journal, durch welche der Verfasserbesonders das weibliche gebildete Publicum für sich gewann.
Was den wissenschaftlichen und schriftstellerischen Character dick- ,gelehrten und berühmten Mannes betrifft, so hat die unpartei-MKritik des In- und Auslandes se.ne große Kenntniß alter na '
neuer Sprache», so wie der alten und n-uen Literatur, sein E »
liches Combinationsvermögen bei der ausgebreitetsten Bestsenhen, ^lind seine lebhafte Darstellungsgabe bei einer wahrhaft umfasst ' ^
den Gelehrsamkeit anerkannt. Diese Vorzüge, welche von ein-'»vortrefflichen G dächlniß unterstützt werden, haben ihn in ^Stand gesetzt, viele Felder des menschlichen Wissens mit ^
Erfolge anzubauen. Vorzüglich ist es ihm -n der Alterthumstumund Mythologie sehr häufig gelungen, theils Dunkelheiten a l> ^klären, theils künftigen Bearbeitern den Weg zu bahnen. h
über die Schauspielkunst hat er seine Forschungen verbreitet, >er nicht allein die Mechanik der griechischen und rönülche» »h