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hin- beleuchtet, sondern auch in der Entwickelung des ifflandk-ctzst scheu Spiels lhettweisc die Schauspielkunst der Neuern abge-inal- handelt hat. Überhaupt darf man ihn zu den gelehrtesten, be-ul»! ziehungsreic! sten und sinnvollsten Zergliederen» des KnnstichLn.n inihn mehrern en zclnen Denkmälern des classischen Alterthums zählen,war, die aus Minckelmanns Schule hervorgegangen sind. In Dresdenaal fand Bärtiger Gelegenheit, seine archäologischen Kenntnisse durchwkt! das Studium der Antike zu vervollkommnen, so wie er s lbst vre-
i, - len Kunstfreunden und Gebildeten' durch Rede und Schrift ein
i.iiti willkommener Führer wurde. — Wenn übrigens einzelne KritikerIM behaupten , daß Böttlgrrs schriftstellerisches Verdienst zuweilen sich>m, dahin verirre, nicht all-in das Nöthige, sondern auch das Über-eil»» flüssige zu sagen, wenn Andere ihm seine gelehrten Citaten, die
e!l>» uns aber gerade da, wo er eben so überraschen» als glücklich neue
stm Beziehungen auffindet, unerläßlich dünken, zum Vorwurf machen,
esn» »der wenn Einige dem even so gefeierten als auch wohl bcneide-
Om- ten Manne seine Universalität, von der er wenigstens oft glän-
w:ri zende Beispiele gegeben hat, als einen Fehler anrechne»; so gibt
tiü» es dagegen mehrere, wie Millin, der verstorbene Heyne und Andre
m die diese Vielseitigkeit des Wissens bei einem Archäologen und Li-
t sii! terator, dem das Alte wie das Reue zur Vergleichung so gegcn-
W«i- wattig ist, nicht unnatürlich, und die Fülle von Sachen, von
ltuis! der er sich zu Zeiten hinreißen läßt, ohne jedoch wortreich oder je
> a»! geschmacklos zu werden, wenigstens sehr verzeihlich finden, da sein
m- Blick hell, sein Wissen gründlich, und seine Darstellung oft gefäl-
8cr- >>ä und stets lehrreich ist. Denn ohne seine geist- und kenntniß-
dii reichen Übersichten der englischen Literatur und der Mcßgeschäfte,
Ä- besonders der literarijchenin der Allgem. Zeitung und im
. Morgenblatte zu erwähnen, beziehen wir uns hier bloß auf
c sii seine Erklärungen der englischen Caricaturen im Journal London
,att» und Paris, wo er eine Kenntniß der innern Verhältnisse Eng-
e du lands und der politischen Parteien dieses Landes entwickelt hat,
lersis die wahrhaft in Erstaunen setzen muß, da er nie in England war,
ade», "ich sich solche Kenntnisse gewöhnlich nicht durch Bücher, sondern
Sei- nur durchs Leben erw rben lassen. Insbesondere erinnern wir
ei- noch an seine mit Geist und Kritik geschrieb.nen, sinnvollen Er-
k ge- klärungen zu der Schiller Ramb-raischen Gallerie in dem Laschen-de»- ^stche Minerva, wovon nun g Jahrgänge erschienen sind. Böt-
fW MEt lebte mit Schiller in Weimar, und konnte manche mündliche
- ^ »"erlieferung und schriftliche Mittheilung dieses Dichters bei lei-stest! nem Commentare benutzen. Auch ist die seit 1-816 dem Morgen-
«Ä^^^nders zugegebene Beilage, die Kunstblätter, haupt-burch >hn fn Anregung gebracht, und durch seine BeiträgLsiujb vttordert worden. — Endlich wird man seine Vorreden und An-h">- in dem, von ihm herausgegebenen, Reise Tagebuche
> 5 '"' vnn der Recke nicht übersehen. — Nach diesen Beweisen
"'§^2 reichem Wirken im Leben wie im Schriftenthumau-- " ""s gern zu denen, die dem vielseitig gebildeten, für
Wissenschaft und Kunst tn allen ihren Zweigen bcför-aen . thätigen, dabei auf e ne seltene Art gefälli«
mehr als einer, dem Gemeinwohl gewidmeten, Ver-M bringe wirksamen Manne ihre ungeheucheite Achtung dar-
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