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Donfflers Doulllok
-fBoufflerS. Er starb den ryten Januar 1815, 78 Jahrealt. Man nannte ihn Il-S LIiLnsonuier äs Ii» b>ziir!s.
Bouillon (Philippe-de-Ia-Lvur-d'Auv-'rgne Prince-de),>n England unter dem Nahmen Eapitain d'Auvergne be-kannt, ist in St. Hellier, auf der Insel Jersey geboren, wo seinVater, Charles d'Auvergne, der dort lange verschiedne Civil- undMilitärposten beklcitet hatte, noch ein mittelmäßiges Vermögenbefaß. Philippe nahm Seedienste, und ward Commandeur einesKüsten-Wacht-SlupS von lü Kanonen. Als er darauf nach Frank-reich ging, wo er einen Theil seiner Erziehung genossen, gewanner die Freundschaft des letzten Herzogs von Bouillon, dem er sichals Abkömmling des protestantischen Zweiges der Familie vonTurenne zu erkennen gegeben, und ward im Jahr 1791 von deinGreise, der keine Kinder hatte, mit Einwilligung der Ständeund mit königlicher Genehmigung an Kindesstakt angenommen.Als die Revolution, nach dem Tode seines Adoptiv-Vaters, derim Jahr 1792 gestorben war, ihm alle Aussicht zur Erbfolge ent-zogen, kehrte er nach Jersey zurück, wo er die Unterstützungen de-engl-ich^n Gouvernements an die Emigranten vertheilte. Zur Zeitdes Traktats von Amiens igoz ging er nach Paris, und ward inden Tempel gesetzt, nach einigen Tagen aber, auf Englands Re-klamation, wieder freigelassen. Seitdem commandirte er die Sta-tion von Jersey und des alten Kastels, mit dem Titel eines Com-modors, - ließ sich in den pariser Vertrag von 1814 mit einschir-ren verlor aber durch schiedsrichterlichen Ausspruch zu Leipzigvoni isten Juli 1816 (s. d. folg. Art.) sein Recht auf den Besitzdes Herzogthums Bouillon.
Bouillon, LulUo, ein zwei Meilen breites und vier Mei-le» langes Gebiet in den Ardennen, an der Gränze von Luxem-burg und dem Stifte Lüttich gelegen. Dieses waldichte und ber-gichte Land besteht aus der Stadt Bouillon mit ryM Ein-wohnern, und zi Flecken oder Dörfern. Die Stadt, bisher derHauptort eines Cantons im Bezirke Sedan, im Departement derArdcnnen, liegt zwischen Bergen am linken Ufer des fischreichenSemois, acht Meilen von Lüttich, vier Meilen von Jvoix. Siehat ern festes Schloß, auf einem Felsen, das aber von höherenBergen beherrscht wird. Das Herzogthum Bouillon besaßeinst als ein 'reies Kürstenthum der berühmte Gottfri ed vonBouillon, Herzog von Nieder-Lothringen, an den es, als einevon der berühmten Grafschaft Ardcnne ^abgerissene Herrschaft ver-schenkt worden war. Um die Kosten zu seinem Kreuzzuge zu ßustreiten, verpfändete Gottfried sein Herzogthum Bouillon im p-109,8 an den Bischof Albert von Lüttich. Nachdem das Horbstmviele Jahre es besessen, machten die Häuser la Marc und la Loncd'Auvergne ihr Erbrecht auf das Herzogthum Bouillon geltend,traten jedoch im Jahr 1641 ihre Ansprüche daran gegen iZa,ooobrgbantisch« Gulden dem Stifte Lüttich ab. Im Kriege voneroberte Frankreich auch Bouillon, und Ludwig XIV. s^nkse1678 an den Herrn de la Tour d'Auvergne, Herzog von Bomben,seinen Oberkammerhcrrn. So kam es wieder als 'ein souverainHerzogthum, unter französischem Schutze, an das Haus La Ton -dem es bis zur Revolution gehörte. Nach dem Tode des letzBesitzers im I. 1792 wurde es eingezogen und zum BezirkeHkdan, km Departement der Ardennen, geschlagen, wo es