Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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würde erließ, worauf er in demselben Jahre nack, Kalmar stSchweden, und von da abermals nach dem Schlosse BlankeMbei M-etau sich begab, wo er bis 1807 blieb, sodann oder Ü 0 ilMeine! nnd Carlskrona nach England überschiffte. Seine Gemchlin war Marie Joseph,ne Louise von Savoyen, Lo-kter düKönigs Victor Amadeus III. von Sardinien, seit 1774 Madam«genannt, lebte seit 1790 erst zu Turin, und sodann zu Vudwhiin Bobinen, seit dem Ztcn Junius 1798 zu Mietau, seit iMals Gräfin von Lllle abwechselnd zu Pyrmont, Schirensee ,m Hol-steinischen, oder auf oem waldeckischen Schlosse Wildungen, be,,oisich 180Z nach Töplitz, von da nach Warschau, ,m März IN,aber nach Blankenkeld bei Mietau und endlich 1807 nach «ig-land, wo sie starb, ehe noch eine Möglichkeit zur Rückkehr ihr«!Gemahls nach Frankreich denkbar schien Der S urz NapoleonBcnaparte's gab dem damaligen Grafen von Lilie das Scepterwieder in die Hand, und' als Ludwig XVIII. zog er am MMai ,814 ein in die Hauptstadt Frankreichs, unter dem trügeri-schen Jubel der Menge, nur wahrhaft ersehnt von der gering»Zahl der Anhänger seines Haues, und zugl ich der alten Ord-nung der Dinge. Allein schon rm elften Monate seiner Regierung(welche er selbst aber als König von Frankreich und Navarra be-reits vom yten Juni 1,0; an rechnet) sah er sich genöthigt, Pa-ris abermals zu verlassen, als dem nach Elba verwiesenen Napo-leon Bonaparte, unterstützt vom schändlichsten Verrathe, es ge-lungen war, des Thron s noch einmal sich zu bemächtigen, il«Losten März 1815 früh 1 Uhr reiste Ludwig aus der Hauptstadtab, begleitet von seinen Getreuen, den Emigr .nten und den Prin-zen Lrkois, Conde, Orleans und Berry; von den Marschäll»begleiteten ihn Berthier, Marmont, Victor, Mortier und Mac-donald, welche beiden letzter«, ihn aber wieder verließen und nachParis zu dem dort angekommenen sogenannten Kaiser Napoleonzurückkehrten. Zuerst begab sich der unglückliche König nach killhdoch der Abfall der daselbst befindlichen Truppen nöthigte ihn nachOstende zu gehen, von wo aus er am zosten März in Gent an-traf, wo Alles sich einfand, was zu seiner Partei gehörte und nicht b«>dem Herzoge von Angoul.me im Süden und dcsse> Gemahlin in Bor-deaux sich befand. Allein die Schlacht von Belle-Alliance (Water-loo) und deren ungeheures Resultat öffnete ihm die, durch duMacht der Verbündeten gesprengten Thore von Paris noch einmaller verließ seine Interims - Residenz Gent am Listen Junius. er-ließ aus Carnbrai eine Proclamation, und zog nach der Eapu"-lation der-Hauptstadt in die Luilerien wieder ein, welche st«»ohnmächtiger Gegner mit einer Wohnung auf dem Eilande St,Helena vertauschen mußte (m. v. Frankreich). — 2) Die hinter'lasscne Tochter König« Ludwig XVI. und seiner GemaylinMariaAntoinette (geb. Erzherzogin von Österreich), Maria There^sia Charlotte, geb. lyten Decvr. 1778, sonst sVIaä-iNie rov»le, vermählt seit loten Juni ,790 an ihren Vetter, dem Herzogvon Angoulk ine, Ludwig Anton; amigtcn Aug. 1792 "arv 1in den Tempel als Mitgefangene ihrer Ältern gebracht,

Decbr. 1795 aber entlassen, worauf sie auch sogleich, m»t Woligung der damaligen Directorialrcgierung, Paris und,Fetmee-«0verließ und zu Riechen bei Ba«el am Lüsten Dcc. an d«e ösierchischen Bevollmächtigten ausgeliefert wurde) seitdem lebte I"

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