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i7yy zu Mietau, von wo sie ihren Oheim, den jetzigen König,überall hin begleitete. Ihr damaliges Einkommen bestand in denjihrlichen Zinsen eines von der Erzherzogin Christine von Öster-reich (»erstarb. Gemahlin des Herzogs von Sachsen-Teschcn) ihrvermachten Capitals von Zyr,ooo Gulden. Als sie im Mai 1314kn Paris einzog, ward sie mit lebhafter Theilnahme empfangen,und von wahrem ritterlichen Geiste beseelt, eilte sie während derKatastrophe im März 1315 nach Bordeaux, stellte dort sich persön-lich an die Spitze der Königlichen, unterlag aber dem bösen Wil-len der Lmientruppen und der Untreue der Rationalgarde; sie gingdaher mit dem Genera! Clanzel eine Capitulation ein, und begabsich zu Schiffe mit demMaire Lynch nach Holland zu ihrem Oheim,dem sie dann. auch nach Paris wieder gefolgt ist; derroyal nennt sie wieder Maäame. — z) Des KönigS Bruder,Carl Philipp, sonst Graf von Artois, jetzt IVIonsieur(welchen Titel jedesmal der zweite königliche Prinz führt), geb.yten October 1757; lebte seit 1796 meistens zu Edinburg inSchottland, wo er den Palast der alten schottischen Könige, H0I7-sivoä-Rouse bewohnte, und von England eine jährliche Pensionvon ig,ooo Pf. Sterling erhielt. Seit 2ten Juni -.305 ist erWitwer »0» Maria Theresia von Savoyen, des KonigSWittot Amadeus III. von Sardinien Tochter. Noch vor der Auf-lösung des Congreffes von Chatillon aber (Losten März 1314) warn von England herüber auf dem Csntinente angelangt, um dieSache der Bourbons im Hauptquartiere der verbündeten Monar-che», so mix i„ Frankreich selbst durch Agenten seiner Familie zufähren, überall fand er nicht geringe Schwierigkeiten; doch dieAuflösung des Congreffes, zuerst durch Napoleons erneute Anma-ßungen nach einigen Tagen allen WaffenglückeS herbeigeführt, unddas Resultat des seltenen FeldzugS (1814) gab auch ihm, alsglückliche», Unterhändler den Sieg in die Hände. Nach der Ein-nahme von Paris kam er (iLken April) in dieser Hauptstadt mitvielem Pomp an, nachdem am 6tcn d. Mon. sein Bruder als Kö-von Frankreich ausgerufen worden war, und schloß am LZstcnvegeld. Mon., in der Eigenschaft als Generallieutenant des Kö-fstk und Regenten, bis zur Ankunft Ludwigs XVIII. einen Was.llNMstond mit den Verbündeten ab, erließ zur Beruhigung undMwumung der Nation im Namen des allmählig sich nähernden«°n>gs mehrere Verordnungen; so erhielt auch die sogenannte^g dt „ Napoleon " in der Bendöe von ihm den Rahmen „Bour---weil dort am längsten gegen die Umkehrung desvor, ^^vues und des Altares gekämpft 'worden sey." Ars Na-,„ >s°u iZig in Frankreich wieder gelandet war, eilte er nach Lyon» s^i . ^ese Stadt zu erhalten. Doch es glückte ihm nicht undseinem Bruder, dem Könige, »ach Liste. Jetzt ist er Ge-nen n, . Schweizer. — Aus seiner Ehe mit seiner verstorbe-
voy ^mahlin sind vorhanden: -') Ludwig Anton, Herzog
aenonn».?<"e, geb. am 6ten Aug. 1775, Gemahl der cben-8§br vjuterbliebcnen Tochter Ludwigs XVI- Zuerst am H.Gewi»,,;,. südlichen Frankreich gelandet, kehrte er mit seiner
(I8ias r> befolge Ludwigs xvm. aus England nach Paris
ueuver-»^^ und Zeichnete sich im Jahre darauf bei Napoleonskleinen «or - Usurpation des Thrones in dem Kommando einesrps Königlicher in einem Treffen bei Mvntelimart gegen