Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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34c» Bouniesnr Tomsaulk

ges Lösegeld auferlegt zu haben. So sprach die über seinenrhum erwachte Mißgunst. Der Generalgouverncur von Pondichery,Jean Fran<;o!S Dupleix'ss. d.) cassirte «ämiich die Capitulatie«,bemächtigte sich der Schiffe Bourdonnaye's und wollte diesen sog»,selbst verhaften lassen. Ja, er erstattete im Namen des Direet«-riumL der indischen Compagnie über dessen Benehmen «ine» s«nachtheiligen Bericht nach Paris, daß Bourdonnaye zum kok«seiner Thaten, als er dorthin zurückkehrte, m die Bostille geschwurde. Nachdem der Prozeß desselben vier Jahre gedauert HM,ward endlich seine Unschuld anerkannt und mit der Freiheit er-hielt Bourdonnaye auch zugleich seine Würden wieder. Doch tödkten ihn im Jahre 1754, eben als man auch seinem TodfeickDupleir angefangen hatte, den Prozeß zu machen, der Kummrund die Folgen der langen Gefangenschaft. Seine Privatangel!-genheiten standen besser, als die Angelegenheiten der Compagnie,welches er selbst daher erklärte, daß er bei jene,» stets feinem eig-nen Gutdünken, bei diese- über den Borschriften der Compaq«gefolgt wäre. In diesen winigcn Körten liegt sein ganzes Za-hällniß zu seinxn öffentlichen Angelegenheiten klar und deutliävor Augen. Bourdonnaye'« Witwe erhielt jährlich eine Prüft»von 2400 Livres, als ein Andenken an ihren Gemahl, der (mdie eignen Worte des Nescripts sich ausdrücken) keine BelohnWfür so viele geleistete Dienste und keine Entschädigung für so rißerlittenes Unrecht bei seinem Leben erhalten hatte.

ffBourrienne (Fauvelet de). Bon iMi bis 180Z aber n»ner in Ungnade wegen einiger Bankspeculationen, die seinem Ge-bieter mißfielen. Dann ward er als französischer bevollmächtig«!Minister beim niedersächsischen Kreise nach Hamburg geschickt. D»ügab es wieder Mißhellrgkeiten wegen einer Finanzspeculation, wo«in der englische Handel mit verwickelt war; doch macht«seine Jugendfreundschaft mit Napoleon, daß Bourrienne nicht i»dem politischen Sturme unterging, der den Marschall Brune im ^den Consul Lachevardlere so ungestüm ergriff. Er blieb in HM ^bürg und sammelte sich ein ungeheures Vermögen. Ende i8ig kam«nach Paris und war Zeuge von Napoleons Sturz. Die provisorisch ^Regierung ernannte ihn zum General-Postdiroctor; doch Lud!«!-XVHl- bestätigte ihn nicht, sondern machte ihn bloß zum ti'tillor-»Staatsrath. Erst fünf oder sechs Tage vor Napoleons Rücki ehrub«'gab ihm her König das Portefeuille der Polizciprasectur. Napolessetzt« ihn aus die ProscrrptionSliste und zog sein Vermögen ein. ufloh nach Belgien; und der König bei seiner Zurückkunst entschädig

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ihn, indem er ihn zum wirklichen Staatsrath und Geheimenmachte. Auch ward er Präsident des Wahlcollegiums des Von»Departements, welches ihn darauf zum Deputirten bei der A-.«mer ernonnte. .

Bvuriault (Edmc), geboren zu Muci- l'Evegu«gogne im Jahr 1638, wuchs ohne alle Erziehung auf, uno ^lügt nach Paris, ohne mehr als das Pato-s seiner Provinz,verstehen. Hier lernte er französisch sprechen und .

brackt« es in kurzem so weit, daß man ihm den LUswag.«in Buch für die Erziehung des Dauphins abzusagen. ^

Auch, betitelt 1 a v<Ä.k->b 1 o etnä« el«, Louerornins,

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Könige dergestalt, daß er Boursaultnes ernannt«. Boursault schlug die Stelle aus,

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