Z48 Brandenburg
«ktz ab, Lurch Lassen Tod aber beide wieder an die churfürstlicheLiine kamen. Friedrich H. lcl'te die Neumark, welche Siegnum»dem Hochmeister des deutschen Ordens verpfändet hatte, fürioo,ovo Gu.den wieder ein. Von der Niederlousitz, die sied ihm-war freiwillig ergab, die er aber gcaen den König von Böhnininicht behaüpten konnte, bekam er church einen Vergleich Cottbus,Pritz, Sommerfeld, Bobersberg, Storkow und Besksw. Luchversicherte er sich das 'Recht der Erbfolge auf M-Nenburg unkPommern. Nachdem er sowohl die-böhmische al» polnische Äro»-ausgeschkagen, und seinen einzigen Svstn durch den Tod verrennhatte, übergab er 1471 seinem Bruder Albrecht, dem deut-schen Achilles, die Regierung. Dieser gab neck bei seinenLebzeiten die Eimrwürde seinem ältesten Sohne Johann, demzweiten, Friedrich, Anspach, und dem dritten, Siegmund, Bey-reuth. Diese beiden letzter« haben dos ältere Haus der Markgra-fen von Brandenburg in Franken gestiftet. Johann starb 148b.Unter seinem Nachfolger Johann Cicero, einem friedliebende»/gütigen Fürsten, der die Universität Frankfurt stiften wollle, abudaran durch feinen Tod igyy gehindert wurde, fing die MarkBrandenburg an, aufgeklärter und gesitteter zr werden, wogtdessen Sohn und Nachfolger Joachim I. (Nestor) noch viksiibeitrug. Dieser Churfürst, für seine Zeit ein sehr gelehrter Man»,suchte jedoch, als-ein sehr eifriger Freund der römisch-katholi-schen Kirche, den Fortgang der Reformation auf alle Weise z»hindern, hörte aber in seinen spätern Jahren auf, die Protestan-ten zu verfolgen. Sein Soh» und Nachfolger Joachim II-führte die evangelische Religion ein, und machte sie zur herrschen-den. Er wußte den Krivg von seinen Ländern entfernt zu hol-ten. Der Herzog Albrecht von Preußen wav unterdessen (156Ägestorben. Da nun dessen Sohn Albrecht Friedrich die B-l-hnungvon Polen erhielt, so verschaffte Joachim II. sich und seim»Nachkommen die Mr^belehnung. Als er und sein Bruder 157/mit Tode abgegangen waren, vereinigte Johann Georg dieNeuinark wieder mit der Chur. Er liebte die Pracht, und starbIMK. Unter der Regierung des folgenden Churfürsten Johan»Friedrich, der schon viele Jahre lKrzbischof von Magdeburg ge-wesen war, sielen durch den Tod des Markgrafen Georg-Friedr-chnicht nur die gcsamw.ten fränkischen Länder des Hauses Brande»-xchurg, sondern auch das Heczogthum Jägerndorf an^die churfurfl-licht Linie. Mein Johann Friedrich vertheilte diese sämmtliche»Länder wieder unter seine Familie. Seinem Bruder Christiangab er Wayrxuth, und dem andern, Joachim Ernst, Anspach.Nisse stifteten daher das jüngere markgräfliche Hau) inDaS Hcrzogtyum Jägcrndorf aber theilte er seinem zweiten So?»Johann Georg zu.- Das Gymnasium zu Joachimsthal, welches!«'?»z-i Berlin ist, ist von ihm gestiftet worden. Er starb 160b. Se>»Sohn Johann Siegmund führte anfänglich, wie sein Dater,Regierung von Preußen statt des wahnwitzigen Herzogs AwEFriedrich, nach dessen Tode er 1618 zum wirklichen Besitze die -.eberzogthums kam, das er ebenfalls von Polen zu Lehn trrg-N'tüi Jahre vorher hatte er (i 6 oy), nach dem Tode des le^i>Herzogs von Julich, Cleve und Berg (s. Berg), seine Anspr -auf diese Länder zu behaupten angefangen, weit seine Gcmay»ine Tochter der ältesten Schwester deö "verstorbenen Herzogs >