Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Mcmdcnburg

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Wirklich bemächtkate er sich auch ihrer gemeinschaftlich mit demPfalzarafen von N-.iberg, so daß ihm da« Hcrzogthum Eleve, dieGrasschaft Mark und Ravensberg verblieben.. Johann Siegmuudtrat um diese Zeit zur reiormirten Kirche über, und srarb lüiy.Sein Sohn und Nachfolger Georg Wilhelm wollte keinen An-theil an dem chrcißigjährige» Kriege nehmen, weßhald ferne mei-ste» Länder zu Grunde gerichtet wurden, da er kein hinlänglichesKriegshcer zur Vertheidigung seiner Staaten hatte, überdiesauch stakt seiner den Bcrratlwr Schwarzrnberg regieren ließ. End-lich war er genöthigt, sich mit dem Könige von Schweden GustavAdolph zu vereinigen, und nahm sogar in der Folge idgg denPräger Frieden an, ohne jedoch dadurch der Ehucmark einige Er-leichterung zu verschaffen. In allen seinen Unternehmungen u»:-glücklich, wurden ihm die w.stphälischcn Länder von den Hollän-dern und Spaniern streitig g.macht, und Preußen durch denKrieg verheert, den Schweden mit Polen führte. Die Herzogevon Pommern starben auS; allein Georg Wilhelm kongte 1637sein Erbfolgerecht nicht behaupten, weil es die Schweden einge-nommen hatten. Auch seine Anverwandten verloren ihre Länder.Er erlebte das Ende dieses KriegcS nicht, und hinterließ seinkand in' unbeschreiblicher Verwirrung. Er starb 1640. SeinSohn Friedrich Wilhelm der Große, dessen kräftiger, be-'sonnener Muth allein im Stande war, Ordnung, Ruhe undWohlstand wiederherzustellen, betrug sich bei dem fortwährendenKriege mit einer Kluaheit, die ihm -selbst eben so viel Ansehn,als leinen Ländern Erhebung verschaffte, obalesch ein. Theil derletzter» noch fortwährend in den Händen fremder Kriegsvölkerblieb. Bei dem nun folgenden Frieden erhielt er eine sehr be-tr-chtttche Schadloshaltung für seinen Vertust. Zwar mußte, erd<n Schweden ganz Vorpommern nebst der Insel Rügen, auch vonHi-'terpommern Stettin, und einige andere Distrikte überlassen;dagegen aber wurden an ihn, außer dem .Reste von Pommern,Bisthümer Halberstadt, Minden, Camin, Magdeburg, unddr«se alle als weltliche Fürstentbümer, nebst der Grafschaft»>oyei,stem, durch den wcstphälischen Frieden abgetreten. SomitM or an, Einkünfte und Kriegsmacht auf einen bcffern FnA zu„ ^ ^ lügg durch den Besitz von Preußen in den Krieg

, tz . "t wurde, welchen bald darauf Schweden mit Polen führte,welchem er' mehr denn einmal seine Partei, verändern^ erwarb sich jedoch durch den welau'schen Vertrag 1647Ar-nk-Souverainetät üoer Preußen. Als 1672 durchluL-n. Übermacht die vereinigten Niederlande mit d.m Ber-Freiheit bedroht wurden, rettete sie Friedrich Wil-,» d-'.» jedoch, obgleich der damals größte deutsche Feldherr,lande er, ^ lolgendcn Kriege mit Frankreich wenig zu Deutsch-wk»i> - unternehmen, da er von den andern Fürsten viel zuwurde. Hingegen zeigte er sich in einem weit, s mern Lichte, als er 1675 die Schweden, welche die Ebm -

w,ri> ' 1075 ore iisqweven- weuye .>:e TVM--

den su^wusteten, mit bewundernswürdiger Geschwindigkeit durchPo,1N1-!» Fehrbellin vertrieb, ihnen'ihren ganzen Antheil an

s«ws,.n verlassen und von Frankreich angegriffen, den

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