354 Draunschlverg - Wolfenbüttel (Herzvglpnm)
sen darf hier gleichfalls nur berührt werden. BerhältnißmUkann sich das brUUnschweigische Sand darin mit jedem deutsch»Lande messen. Es hat große Männer in allen Fächern des mensch,lichen Wissens hervorgebracht, und zählt die berühmtesten Name»unter den Stimmführern Deutschlands. Wir brauchen aus d«neuern Zeit» ohne den noch LebcndenSchamrbthe abzunöthigen, in»Lessing, Jerusalem, Ebert, Henke und Leisewitzj«nennen. Die Grundmasse des deutsche» Adels ist zwar übereilgleich, indessen darf man von dem braunichweigische» mit Wahrheitbehaupten, daß er längst schon dem albernen Adelstölze, welcherlei«,nächsten Nachbarn so sehr auszeichnet, gute Nacht gesagt, und sichdurch echte Humanität hervorgethan hat. Won Braunschwciz!heldenmüthigen und für das Wohl ihrer Unterthanen väterlich i»sorgten letzten Regenten lobpreisend zu reden, würde bei, Arisch««der Schmeichelei gewinnen, die lange genug unsere Nation Hera!»gewürdigt hat. Unter den HLHern Bildungsanstalten Deutschland!hat von jeher die braunschweigifchc Universität zu Helmstcdchderen Wiedergeburt man hofft, den ruhmvollsten Platz eingenom-men. Die beiden Gymnasien zu Braun schweig, die k»>ceen zu siVolfenbüttel, Schoningen und Hplzmind««,standen immer in der ersten-Reihe ihrer deutschen Schwestern. Da!Carlscollegium zu Lraunschrverg, von Jerusalem gestiftet,und durch Ebert, Gärtner, Schmidt u. s. f. schnell zum schönst»Flor gebracht, nahm lange einen vorzugsweise hohen Platz mit»den Bildungsanstalten Deutschlands einbis das westphällsche Ei-sen es in eine Militärakademie verwandelte. Jetzt ist eS sei«»alten Bestimmung mit neuer Form zurückgegeben. Die Stiftung»zu Kloster RiddagSha u sen und Kloster M ich ae lstein Dkünftige VolkLredner, haben manchen trefflichen Äanzelredner u«dGelehrten gebildet. Auch sie hatte der eisernen Zeit furchtbar»Sturm ergriffen und ihre Fonds sind, bis zu Deutschlands V«-freiung, zum Solde der Helfershelfer Napoleons gemißbraucht wor-den. Man erwartet, sie wieder hergestellt zu sehen. Um von !»Verfassung der hcrzogl. braunschweigifchc» Staaten mit Präcis»«reden zu können, müssen wir erst die Form abwarten, welche !-»deutsche Bundestag diesen Ländern geben wird. Der VorzeitfaffuNg erscheint jetzt als Antiquität. Was bisher gemacht ist,ward selbst von dem Fürsten für provisorisch erklärt. Anticipim«über dasjenige, was kommen wird, zu debattiren, liegt außerhal»der Gränzen dieser Darstellung. Wie aber das braunschweigWLand an den Fürstenstamm der Welsen kam, möchte für die g«-bildete Cvnversarion zu erfahren zweckmäßiger seyn. Das Herzog-thum Braunschweig - Wolfenbüttel ward vor Jahrhunderten zu-sammengesetzt aus uralten Allodialbcsitznngcn des Hauses Wels-Este, und aus den Gütern mehrerer Dynasten. Die Alloden °»Billunger und Brunonen längs der Gande und Oker, o>«der Nordheimer am Solling und der Leins, die der Supi»lingenburger am Elm und Dorm, machten den Stamm,zu kamen in der Folge durch Anfall, Erbschaft oder Waffengcwaldie Slammgüter der Grafen Kattlenburg, Sommerschou-burg, Eberstein, Dassel, Winzenburg,berg und B a r t c»s l eben. Das Fürstenthum BraunschweigWolfenbüttel wurde nach der Theilung im Jahre 1495 consollol >Dazu gehörten bann; Wolsenbüttck, S-chtenberg, Harz
K
li
C
bc
H
k.
L<
fü
R
P
te
in
R
-h