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Breitkopf
nämlich auch Chinesisch mit beweglichen Typen zu drucken, welchesonst gewöhnlick auf Holztafeln geschnitten wurde, so daß oft!»ganzes Haus nöthig war, um alle die Tafeln aufzubewahren, d>!zu einem einzigen Buche gehören. Er schickte sogleich eine Proiidavon nach Rom an den Pabst, der ihm iü den verbindlichst«!Ausdrücken dafür danken und zu dieser Erfindung Glück wünsch»ließ. Ais die pariser Akademie von dieser Erfindung gehört, batsie sich auch ein Exemplar des Probedrucks aus. . Kurz darauf liefauch ein Brief aus Holland ein, worin seine chinesischen 'TMverlangt wurden, um damit eine Menge chinesischer Stellen zu drü-cken, die sich in einem eben bekannt zu machenden Manuskript d!-fanden. Indessen wollte Breitkopf seine Typen nicht aus der Huigeben, bevor «r nicht die weitläufige Beschreibung von dem Brr-fahren mit denselben geliefert haben würde; so zerschlug sich dstSache. Überhaupt wünschte er nicht, daß ein ganzes Buch m!diesen beweglichen chinesischen Lettern gedruckt werde; die Ehre d»Erfindung für Deutschland war ihm genug. Kaum war ihm dichabermalige Erweiterung des typographischen Gebiets gelungen, aller schon wieder auf'eine neue dachte- nämlich darauf, auch matb«-matische Figuren mit beweglichen Typen zu drucken. Die schwerst!Aufgabe dabei, war, wie man mehrere in einander stehende Enkel«ruf einmal drucken könne, was man bis dahin für unmöglich S«-halten hatte, weil die Typen bekanntlich nicht hohle, sondern »«2tKörper sind. Auch dieß brachte er durch Berechnung und ZersÄ-lung dieser Körper richtig heraus. Doch blieb, bei Breitkepsivielen Geschäften, auch diese Erfindung nicht weiter ausgefähtt,und so ist die Vollendung derselben der Nachwelt aufbehalten. ÄÜbisher aufgezählten Verbesserungen und Erfindungen beziehen sichbloß auf die Typen. Er suchte aber auch schon frühzeitig die Mbtallmasse zu den Typen, in der Kunstsprache der Zeug genannt,zu verbessern und ihr die verhältnißmäßige Härte zu geben.ßerdem erfand er nicht lange vor seinem Ende noch eine' neue Me-thode, seinen Schmelzern und Gießern ihre Arbeit zu erleichtern'Beides wollte, er aber nicht bekannt machen, sondern für sichseine Erben als ein Geheimniß behalten. Buchdrucker, ^ welch«Schriften aus feiner Gießerei erhielten, erkannten den vorzüglichenWerth seiner Masse, indem sie solche noch einmal so lange brauchenkonnten, als Typen aus andern Gießereien. Daher ist der Ruhr»
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Typen bis durch die entferntesten Länder ner-° den Pressen hat sein nachdenkender Fleiß g«r
s-n Wodurch die Arbeit erleichtert wird. Außer dib
gehörigen Verbesserungen halte er noch zw«
a..DiMt^ in seinem Gebäude gegründet, nämlich Fabritt»
1.- ^ diese bei'