Brügge Brüh! 379
>»!y, Handlungen die Seele nichts angingen. Dir Synoden zu Cöln1 ,^ 1Z06 und zu Trier izio machten dieser Brüderschaft ein Ende,
und ihre Reste verloren sich unter die Beguinsn und Beghan-den, Bruder- und Schwesterschaften, welche sich. damals der Dul-,düng würdiger zeigten. Andere Brüderschaften waren nur zufrommen Zwecken verbunden, ohne sich von Staat und Kirche abi'zusondern, wie zur -Loskaufung der Eb.rstensklaven, zum Gebetfür abgeschiedene Seelen (Kalandsbrüder), zur Bekämpfungder Räuber und Ketzer (die Hermanoad in Spanien), zum.Dienste der Inquisition (Familiären und Kreuzträger)oder zur strengeren Buße, wie die besonders in Italien zahlrei-,am! Een und die Farben ihrer Kleidung unterschiedenen Ge-
^ uiil stilschastcn der weißen, grauen, blauen, grünen und r w-
iw«> tben Bruder, und die Bruder des Todes, die sich zumr iß, beständigen Andenken an den Tod verbanden, aber nicht lange
mut bestanden haben. Unter die ebrwürdigsten Gesellschaften dieser
e der ^ schüren die von Philipp von Rrri !Zs8 j» Rom gestifteteSver- Brüderschaft der heiligen Dreieinigkeit zur Auf-aklu nähme der Pilgrimme und W ee ergene eneu aus den Hospitälern,wird «E ^45 zu Paris gestiftete Brüderschaft der Schuster undtue» Schneider zum Unterrichte unwissender Lehrlinge und GesellenM bieser Handwerke, die 1674 ebendaielbst gegründete und in Frank-iM fv"ii weit verbreitete Brüderschaft der christlichen
durch S-Eulen des Jesuskindes, welche sich um die Erziehung der
wür- ^br verdient gemacht und zu dem Erz;ehungshause der
a,j -Raintenon zu St. Eyr die Lebcerinnen gegeben bat, und die!E>oarzen oder barmherzigen Bruder und Schwestern,chr" R ^ Pflege der Kranken, Tröstung der Delinquenten und
kihe» ^rdlgunq der Selbstmörder und Hingerichteten beschäftigen, und
als ems der gemeinnützigsten Jnstiture bis jetzt erhalten haben.M H"-rnhut.) L.
M . ^"gge, eine durch Handel und Industrie wichtige Stadtnah; ". "'"Mündlichen Flandern, jetzigem Königreiche der Niederlande,ande ' aachoo Einwohnern. Mehrere schiffbare Caaäle, welche Flan-n », ""^schneiden, nach Ostende, Nieuport, Gent und SluyS
iüch- Ki llauf denen Schiffe von 2 bis zoo Tonnen von derM- Hustn der Stadt fahren können, vereinigen sich hier
we- Trotz der ungünstigen Zeiten sind die Lein»
M- c, ' Spitze-, Tuch-, Corduan-, Saffian-, Seiden-, Fayence-,
' ei- will,,- Seisenmanufacturen und Fabriken noch immer sehr
eneu bie Kattundruckerelen, die Bleichen, die Zuckerrafsi-
hpie Nilu-i bedeutend. Ferner sind zu erwähnen eine Mahler-,der- dl« Baumeister - und Schiffsahrtsschule, das Lyceum und
Sot- ^ °?Nn!-chen Schjffswerfte. » ' ' '
zu ^Heinrich Graf von). It. Carl starb zu Berlin
ocr« a>s komgijch preußischer Generallieuteyant und Oberhofmeister
vck- tholik w ' unter der vorigen Regierung, wiewohl er Cw
-ng, st.n er vesaß neben gründlicher Bildung in den ern-
lro- reich '' schatten außer-r'-entliche Sprachkenntuisse. NI, H ein -
W> scke-,^ "aEdem er bereits den Gesaydischastsposten am bayey-
!» als er verwaltet Hits?, zum Gesandten nach London ernannt,
dk» Er war!, ^ ^ I""tn Brüden, am frühesten im Jahre I7Y2 starb.
st!t rolsunis»?^ H°tstg in der Niederlausitz in der pceußisch-n Gese-icht ' tm (ln der auch später sein Bruder Carl. bestattet würd«)