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Buchdruckerkunst
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berühmter als Reisender, war rm Haag 1652 geboren. Im Ick»1674 ging er nach Rom, wo er zwei und ein halbes Jahr MKunst studirte. Hierauf folgte er ferner Neigung zum Reisen,suchte Neapel und mehrere andere Städte Italiens, schiffte Hnach Smyrna ein, durchreifte Kleinasien, Ägypten und die Insel»des Archipelagus, Alles, was er ferner Aufmerksamkeit würdigfand, aufzeichnend und abzeichnend. Nach seiner Rückkehr nach S»ropa ließ er sich in Venedig nieder, beschäftigte sich aufs neue mlseiner Kunst, und ward ein Schüler Carls Lotti'S. Im Jahreskam er in rein Vaterland zurück, und machte r6yg seine M«bekannt. Die günstige Aufnahme dieses Werks erweckte aufsseine ihm angebcrne Riir'elust. Er verließ Holland im Z-rhriM,und besuchte Rußland, Persien, Indien, Ceylon und die asiaG«Inseln. In Rußland mahlte er unter andern Peter den Gttßi»und verschiedene Prinzen seiner Familie. Im Jahre 1708 kam »abermals in sein Vaterland zurück, das er nun nicht wieder «dließ. Nach drei Jahren erschien seine Reisebeschreibnnq, den»Werth, wie der Werth der erstern, mehr in der Schönheit uivGenauigkeit der Abbildungen, als in tiefen und zuverlässigen Anmerkungen besteht. Den Rest seiner Tage brachte Le Brühn ei»Kmit seiner Kunstbeschäftigr zu, undstarb zu Utrecht bei seinem Freu»«!und Beschützer van Möllern, man weiß nicht in welchem JANBrydone (Peter), ein englischer Schriftsteller und der »ehfasser einer der angenehmst - erzählten Reifebeschreibungen, «Ewir in irgend einer Sprach e besitzen. Er machte die Reise duHSicilren und Malta, welche er 177z in zwei Bänden dem^cum mittheilte und die fast in alle europäische Sprachen übekWworden, als Führer von Sir William Beckford, einer der reW»Privatpersonen Englands. So sehr man übex die Schönheit M'Darstellung einverstanden, so sehr ist die Wahrhaftigkeit seinerMzählungen oft in Anspruch genommen worden. - .
^Buchdruckerkunst wird in Absicht auf das dabei Statt pdende Verfahren in die xylographische, topographische undgraphische eingetheilt. Die xylographische Buchdruckerkuns msteht darin, daß man die Schrift in hölzerne Tafeln einschneie», 1 wdann mit Schwärze überzieht, mit Papier bedeckt und abdruckt- h. 1ist die älteste Art der Buchdruckerkunst, die auch bis letzt naH aEhina, Japan und Tibet im Gebrauche ist. Die typograxesche Buchdruckerkunst ist diejenige, bei welcher man sich »»» i 'Lettern oder Typen bedient, welche man gehörig Zusammensetzedann abdruckt. Eine kurze Zeit hindurch brauchte man g<>chu>
Lettern, aber bald nachher und noch setzt die gegossenen. Vsreoqraphische Buchdruckerkunst endlich ist dieftNlge, zu we.'eman'sich, nach der neuesten Verbesserung, ganzer metallene ^tcn bedient, von denen man abdruckt. — Seit ^62 Zer.ir esich mehrere Arbeiter von Mainz und errichteten Druckereien ^ßer Deutschland, zuerst in Italien, hernach rn Frankreich, IImaliger König der erste Fürst war, der sich der neuen m .nahm. Nebst Faust, Schöffer und ^.""enberg war gAlbrecht Pfister, man weiß nicht eigentlich alifwelchcm ^zur Ausübung der Buchdruckerkunst gelangt, derselbe s1540 eine Bibel gedruckt haben. Nachdem nun D
Buchdruckerkunst bis in die Mitte des vorigen ^aah hmer mehr verbessert worden war, machten sich »r- <>»'
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