Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
387
JPEG-Download
 

Zist«

M,

- N

jNftl»

Mz, T»e mtnSKlikiß»

««!

!M,ijhw

!rcji»

m «

,' »ckd««>

- us, K-rinM,u«dtfabrtM-

düi«

»B>-

>erB

A«

-rS«

it ß»Ikrtt-,stvet.stDliioch i»>xhvzel»!-it ««'

litte»'

lest»

, eicht'

A!»ee«tS, Ben^Is «»'

wißt'Weg'i> na«^ di>

,vreit

Duchdrockerkunst 387

köpf in DeUtsthlanL und Fvaüz AmbroskilS ^Didüt in Frank-rM besonders um die Vervollkommnung di ser Kunst verdient Neuer-lich erhielt Philip» Rnsher in England ein P teilt für verbell-serte Dracklettern, wodurch der Druck schöner, ebenmäßiger undleichter werden soll. Luch erfand Franz Barlrv von Philadel-phia ein Verfahren, Matrizen zu Buchstaben zu verfertigen, we chenicht nachgeahmt werden können, worüber Robert Barctayi7yo ein Palcnt erhielt. Dieses Verfahren gründete sich auf dreBeobachtung, daß, wenn harte Substanzen zerbrochen werden, ma»gewisse unregelmäßig« Figuren erhält, die, so oft auch der Ver.uchWiederholt wird , dock nicht nachzuahmen find,. Zerbricht man als»schwach« Slang n von Stahl in der Größe, die eine Punze hohensoll, so bekommt man ohne alle fernere Zubereitung eimn Punzenfür irgend eine Matrize welche auf keine Weife nachgeahmt werdenkann. Übrigens scheint die Buchdruckerkunft, welche m-i dem Ab-bruch von ganzen Tafeln ihren Anfang nahm, nun auch durch denAbdruck von ganze»» Tafeln ihre höchste Vollkommenheit erreiche»zuwollen, Man bemüht sich nämlich jetzt, die aus beweglichen LetternzulannNengesetzten Seiten in iolide Massen oder Tafeln zu verwandeln».Bekanntlich kam die Buchdruckerkunfk durch Erfindung der bewegli-chen Lettern zu größerer Vollkommenheit; aber eben diese Beweglich-keit ist auch Ursache, daß sich, so oft man ein Buch wieder auflegt, neutDruckfehler einschlcichen und daß sich ferner zuweilen die Lettern imDrucken an das Papier anhängen und damit herausgezogen werdcn-«woraus dann, weil dcrDrncker sie nicht ipimer wieder an den rechte»Ort einsetzt, neue Druckfehler entstehen. Diese Unvollkommenyeite»waren insbesondere bei einem Buche, das aus luter Zahlen be-stand, sehr kränkend. Firm in Didot, der Sohn des FranxAmbroüus Didot, dachte daher, als er die allgemein geschätzte»logarilhmifchen Tafeln von Callet drucken sollte, auf Mittel, wo-durch er jenen Unvollkommen Heiken vorbeugen könnte, und diesergelang ihm dadurch, daß er die aus beweglichen Buchstaben undZahlen zusammengesetzten, und aufs genaueste corrigirten Seit«»auf ganze Tafeln abgießen ließ,, welche nun hin und her geworfeltwerden können, ohne daß sich ein Buchstabe verschiebt. Durch die-ses Verfahren wird natürlich das Herausziehen der Lettern, mithi»das Entstehen neuer Druckfehler während des Drucks unmöglichgemacht. Entdeckt man aber einen stehen gebliebenen Druckfehler-so wird die bleierne Tafel an dem Orte des fehlerhaften Buchsta--bens durchbohrt, der falsche Buchstabe herausgenommen, der rechttdafür eingesetzt und wieder zugelothet, auf welche Art die Formnach und nach gänzlich correct wird. Diese so verbundenen Let-tern nennt Didot Stereotypen. Er ließ mit selbige»bereits im Jahre 1759 Callets oben genannte logarithmischt»n ^"Ebtrssche Tafeln abdrucken. Die Erfindung dieser Ste-, aber gehört nicht Didot, sondern wird den HolläNlernschon Ehr als hundert Jahren soll manKunst gekannt Hoden, mit stehenden Lettern Drucktvon bleibender Dauer zu verfertigen. Der Erfinder derselben soll" der M«y, h-x Vater des bekannten Mahlers dieies Ra«Hi> der zu Ende des siebzehnten Jcchchündrrls in

H?' D^ser verfertigte und goß unbewegliche gor-

^.- 5 - ?^iten z>, einer,holländischen Bibel in Quart, von wel-chen viele tcu.yend Abdrücke abgezogen wurden» Die Formen zvr