Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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)94 Buchhandel

che solche wöchentlich ober nach Maßrabe des Verbrauchs öfter oberseltener durch die Post oder durch Fuhre auf Kosten des Empsäv-A, . absenden. 6. in Straßburg, der nach Empfang der ihm Mllceurgrelt gesandten Exemplare findet, daß sie für seine Abnch-mcr nicht hinreichen, verlangt noch mehr Exemplare; allein erschreibt deßhalb nicht an nach Riga, sondern er schickt einen klei-^^el an seinen Eommissionär D. in Leipzig, auf welchemExemplare, welche er verlangt, bemerkt ist. I).Übergibt diesen Zettel bloß an L., ak's Kommissionär, der solchenexpedrrt, das Verlangte D. einhändigt und den Zettel gelegentlich,als Beweis des Geschehenen, an A., einsendet. — Durch diese Ein-richtung entstehen für den deutschen Buchhandel, sp wie für Leip-zig, selbst, große Vortheile. Der Sortimentshändler erhält A!l,ttret Leipzig und dadurch, daß sich für ihn von allen TheilenDeut,chlands her wöchentlich eine große Zahl an ihn gerichteterBucherphckete sammelt, die er nun zusammenpacken und an sichabsenderr'laßt, kommt ihm die Fracht unendlich wohlfeiler zu steh»,als wertn er jedes einzelne Packet besonders zugesandt erhielte.Für Leipzig entspringe» hieraus und dadurch, daß sich auf derOstermesse aus allen Theilen.Deutschlands und vielen ander» Län;der» mehrere hundert Buchhändler — die sich während der Messeauf einer eigen Börse mit einander berechnen, so wie sie sich m.Ende derselben größtentheils zu einem großen Gastmahle vereini-gen — mit ihren Gehülfen versammeln; große Vortheile, und eslaßt sich erwarten, daß die kdnrgl. sächs. Regierung dies immermehr erwägen und die Freiheit und Sicherheit eines so große»Verkehrs durch liberale zweckmäßige Einrichtungen schützen werde.Da die deutschen Buchhändler sich unter einander in' Regel Mx. 6., jedoch von Kupferwerken und auch mehreren andern Arti-keln nur 2Z 6. Rabatt vom Ladenpreise der Bücher bewillige»,so kann der deutsche Sortimentshändter alle Verlagswerke derBuchhändler, welche die Messe besuchen, um den Ladenpreis ver-kaufen und do-ch »eck> billigen Gewmw genießen. Besonders wNordbeutschland ist es einäcsührt, daß der Sortimentsbuchhändlerseinem Abnehmer wieder einigen Rabatt gibt lio —j 15 so»ach Maßgabe des Geldcourses und der Entfernung von LeiWgj-Mik llftsem Rabatt wird aber von gelksücbrigen oder geldbedursti-Srn'GsdtimeNtsbuchhändlerN'ei» großer Mißbrauch getrieben. Ge-st»» tzett Krebsschaden des deutschen Literaturverkehrs, den Nach-v ru ck dvrf man nach dem igten Art. der deutschen BuudcsaccVom 8te» Juni 1815- aclrvliche Hülfe hoffen. Die Bundesv--sammlung soll sich nämlich bei ihrer ersten Zusammenkunft mit «faffung gleichförmiger Verfügungen über die Preßfreiheit und«--Herstellung der Rechte der Schriftsteller'und der Verleger g-gs»

Von Nachdruck beschäftigen. — In andern europäischen "110» -

Z. B. in England und in Frankreich, besteht bis jetzt keine >0 -d?ri Verkehr befördernde, Verbindung unter sämmtlichen Eefch!genossen, wie in Deutschland, und noch weniger einMittelpunkt des Handels, als -die Büchermesse in Le>pz>S 'Doch tret-n in beiden Ländern oft mehrere Buchhandlung-gemeinschaftlichem Verlaae größerer Werke zusammen, .xz-DeutsRland selten der Fall ist. Im I. 1802 stifteten'dieamerikanischen Buchhändler eine Messe zu New-Work,

M» Meßordnung fest, — In Spanien und Portugal