Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
411
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Byzantiner

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gab er zuerst einen kleinen Band vermischter Gedichte unter demTitel heraus: Ills tinüo ok rlie liAlrrer Iiouir ok » z-oungMüll, wbo tli>8 j>E oompleteä Iris 1g. ä^ear. Sein reizend ge-legenes altes Familiengut, das er 1312 geerbt, Newstead Abbey, inRoihinghamshire, hatte er schon im izten Jahre besungen, das Ge-dicht aber noch nicht bekannt gemacht. Er begleitete Mr. Hobhouseauf seinen Reisen nach Griechenland und der Türkei, und von ihmsind mehrere vortreffliche Stücke in dessen Imirorions er trLnrac-rions iroiii rlis Liicieiir er mollorn classics rvAsrtisr rvirss ori-ein»i poeinv. 8- Igog. Man hat noch von ihm: Rarä» snä Lvotcdtlievlewci s, » Lntz-ricnl poern; sklio d-iläe ok ^h)-<Ios, a tur-siirlr rele ; Ldiiäs IlLrolll'a kllArirnnAs, a poerre->s roivoncs.u, a. m. Seine Muse ist bald munter, bald wehmüthig. Luchallen seinen Gedichten spricht ein glänzendes Talent, dem nichtsals eine vollkommene Ausbildung mangelt.

> Byzantiner. — Das byzantinische oder vstrLmische Kaiser-thum, welches anfangs von Asien dicsseit des EuphratS, dieKüste des schwarzen Meers und Klein - Wen, von Afrika Ägyp-.,ten, und von Europa die Länder von den Meerengen bis an daSqdriatische Meer und die Donau umfaßte, und nicht nur um tau-send Jahre das abendländische Kaiserthum überlebte, sondern sichssgar noch durch die Küste am mittelländischen Meere und Italic»vergrößerte, entstand, als im Jahre Zyg TheodosiuS das römischeReich unter seine beiden Sohne, Arcadiut und HonoriuS, theilte.Das morgenländische Kaiserthum erhielt der älteste dieser beide»Söhne, ÄrcadiuS; seine Schwäche schlug demselben sogleich tiefeWunden. Bei seiner Minderjährigkeit war RufinuS Vormund und,Mrnkster? dieser und Stilicho suchten einander gegenseitig zu stür-zen. Die Gothen verwüsteten Griechenland; Eutropius, des Aussinus Nachfolger, und Gainas, des RufiN Mörder, stürzten sichdurch eigene Verbrechen (zyy). Der letztere verlor sein Leben i»"Usu? erregten innern Kriege (400). Arcadius und sei»

Pttch wurden nun von seiner stolzen und geizigen Gemahlin, Eu-doxra, bis an ihren Tod (404) regiert. Die Jsaurier und dieHunnen verwüsteten die Provinzen Asiens und an der Donau,""^"jährige TheodosiuS folgte dem Vater (408) unter Lei,der Pulcheria, seiner Schwester. Bei ohnehin geringen Geö-AMöen hatte ihn die Erziehung völlig zur Selbstregierung un,unthätig gemacht, Pulcheria, die auch den Titel Au-^üierte das Reich nicht unglücklich. Bon dem a»M-n",, abgetretenen abendländischen Reiche behielt TheodosiuS^23). Die Griechen fochten glücklich gegen den Per»!>,» «d Varanes. Das durch einen Zwist zerrüttete, und vo»... ""d Pktstru an sich gerissene armenische Reich ward

.„-Ä" un sin Zankapfel zwischen beiden Nationen (440). Attil«;mn E? ^heodosius Reich, und nöthigte ihn zur Abkaufung undals ^ Nach ihres Bruders Tode wurde Pulcheria

Kaiserin anerkannt; dos erste Beispiel dieser Artau? o-n ihre Hand dem Senator Marcian, den sie dadurchLunn,n d°b. Seine Weisheit und Tapferkeit hielt die

MLe R-tia" seinen Gränzen ab, doch unterstützte er das occidentr«

Krieaen chatig genug in den hunnischen und vandalischen

^rävrs» durch den hunnischen Krieg gegen die römische»

u« « gedrängten Deutschen und Sarmaten wies er j«i» Theil