Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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4i-r Byzantiner

Wohnungen an. Pulchcria starb vor ihm (45z). Auf Marci«,folgte durch Wahl Leo I. (457), ein von den gleichzeitigen Schrift-stellern gelobter Fürst. Seine Unternehmungen gegen die Bar-e-len scheiterten (467). Ihm sollte sein Enkel Leo folgen; dieser Mstarb gleich nach ihm, Nachdem er seinen Vater Seno zum Untermgenten ernannt (474). Die Regierung dieses schwachen, vsn seiimUnterthanen gehaßten Kaisers ward durch häufige Empörungen undiunere Zerrüttungen des Reichs bezeichnet. Die Gothen verheert!«die Provinzen, bis ihr Anführer Dietrich (489) nach ItaliensAriadne, des Zsno Witwe, hob den Minister Ayastasius, mit dmsie sich vermählte, auf den Thron (491). Das zur UnzufriedenMund zu Tumulten einmal aufgereizte Volk war durch Milderung daLasten und weise Verordnungen nicht völlig zu beruhigen. Die aufdiese Weise geschwächten Kräfte des Reichs konnten den Persern undden Böllern an der Donau ii'cht hinreichenden Widerstand leiste».Gegen iyre Einbrüche in die Halbinsel von Eonstantinopel erbauteAn-astasius die sogenannte lange Mauer. Nach Anastasius Loreriefen die Soldaten Justin zum Kaiser aus sAi8). Trotz seinerniedrigen Geburt behauptete er sich auf dem Throne. Religioni-verfolgunge», wozu ihn die Geistlichen, und mancherlei Verbreche«/wozu sein Reffe Justinian ihn verleiteten, zeichnen seine Regier»«-aus. Nach seinem baldigen Tode (52k) folgt/ihm eben dieser I»-stim'an, der zwar den Namen des Großen nicht verdient, demaber doch viele Regenten - Fähigkeiten nicht abzusprechen"sind, DirThaten seiner trefflichen Feldherren verherrlichten seine AegiekiiGund sein Gesetzbuch war eine Wohlthat für seine Unterthan««.Aber seine Sinnesart war abscheulich, seine Sitten ausschweiiendsSorglosigkeit und fehlerhaftes Verfahren des Fürsten bereicherte«die stäricrn Reichsfeinde, während seine Feldherren gegen dieschwachen Feinde mit kleinen zusammengerafften Armeen sockten.Wieweit das ging, sieht man daraus, daß Belisar den italiem'schen Krieg eine Zeit lang pachtete und auf seine Gefahr führtetConstantinepel, beunruhigt durch den Übermuth der blauen Parteyund gedrückt durch TheodprcnS unersättlichen Geiz, erregte eine«Aufruhr und rief HypatiuS aus. Belisars Tapferkeit vereiteltediese Unternehmung und HypatiuS wurde hingerichtet (532)-. Die-ser große Feldherr vereinigte wieder die Küste von Afrika mit demoströmischcn Reiche durch die Zerstörung heS Vandalenreichs ( 5 Z 4 bund erschütterte das vstgothrsche Reich so sehr, daß es Rarsts um-shürzc» konnte. Hingegen plünderten die Nationen an her Dona«die europäischen Provinzen. Eai Csbad setzte den unter Justi" an-gefangenen Krieg fort, und sein Nachfolger Cosroes nöthigte Zu--inian den Frieden zu erkaufen (53s), brach ihn aber (von ZRbis 556 ) mchreremale, und ließ den Kaiser die Erneuerung omselben jedesmal bezahlen. Belisar trug über CosroeS mcyrerSiege davon, aber die Schwäche des Reichs, und Justintansversucht störten den Lauf seiner Waffen. (Bergt.

Justinian wandte die letzten Jahre seines Lebens auf Untersuch Wthörichter Religionsfragen. Wie wenig innere Kraftdem Reiche harte geben sönnen, bewies der schnelle Verfallselben nach seinem Tode. Justin II-, sein Nachfolger,sin geiziger, grausamer, schwacher/von seiner Gemahlin gemKürst. Die Longovarveu entrissen ihm einen Theil von 2ßltch mit Persie» führte er über Armemen crnen sey