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Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Laillc (La)

marr das Caffernland bis zur Südspitze von Afrika aus, ivokst RbVölker der verschiedensten Abkunft unter Einem Namen auf «. derhöchst unbequeme Weise zusammengefaßt wurden. Seitdem««diesen Irrthum bemerkte, schränrte'mau den Namen Caffern««! grsdie Völker im südlichen Afrika ein, die zwar den Negern ähnlii reusind, aber doch Haare start Wolle, und eine mehr ölivcnbrWi dieFarbe haben. Nach dieses Bedeutung dehnt sich das Caffern!»«! ne:über den ganzen untern Theil von Südafrika, vom ibten ki MZgste« Grad- Südcrüreite, auf eine Flache, von 70.000 Luadrat«- melen aus. — Die Caffern nn-chcn den Übergang von den Nezm vcizu den schwarzbraunen Völkern: ein großer, starker, wok'g« water und gesunder Menschenschlag. Von den Hottentotte!., ihm MGeschlechtsverwandten, sind sie besonders durch weine hellere keidid umfärbe unterschieden. Sie wohnen in Negerhüttcn und sind FetW londiener. Man theilt das Caffcrnland in^ das östliche, innere m!westliche ein, und findet hier folgende Staaten : an der kH 'V

küste: i. das Land der MvffequejoS, gerade unter demHlquMDie Bewohner sind «vild, grausam und treiben hauptsächlich M Av:zucht. Sie leben von der Milch und dem Blute der Kühe, dem Hrsie öfters die Adern öffnen, damit sie nicht am Fette sterfii. *veKeiner wird zu einer Bedienung gelassen, der nicht einengetödtet, und dessen Kopf dem Befehlshaber vorgezeigt hat! N«2. das Land der Mimmeamey, westwärts vom vorigen; Z. t «1 ° -

Land der Nürcngaer, westwärts im Gebirge Lupata; 4. daiR>^der Boroer, im Süden des Marawisees; g. das Land der D'baer, ostwärts im G birge Lupata; 6. das Reich der Ma»»tam See gleiches Namens, d) Im Innern: das Reich d>r <?>»'bebaer, nebst andern unbekannten Reichen und VölkerschaM«) Auf der Westküste, die Länder der Groß- und Klein-M l >>maguer. .7,

Caille (Nicokas-Louis de la), war zu Rumigny unwe» »Rosoy in Thierache im Jahre 171z geboren. Er studirte aufdm >Kollegium zu Lisieux. Am sich eine ruhige und unabhängige s ^stenz, und zugleich die Frsiheit zu sichern, seiner früh gest?«« .Neigung für die Wissenschaften zu folgen, wollte er sich dem geV- "lichen Stande widmen, und sing seinen theologischen Cursus 7'Aber um dieselbe Zeit richtete sich seine Aufmerksamkeit auch a«! ^

die Astronomie; und er trug den geometrischen Geist in die M ^

lastische Philosophie, und selbst in die Theologie, deren Sx«>« ^

er umändern, und deren Satze er nach der Weise des EucM/ ^seines Lieblingsschriftstellers, behandeln wollte. Bei der MiPrüfung, die er zu bestehen hatt«, antwortete er-mit etwas ; ^

viel Freimüthigkeit aus eine scholastische aber leere Frage des v'cckanzlers, der ihm dafür die Magisterivnrde verweigerte,auf einmüthigcs Verlangen der andern Examinatoren "dernoch erhielt. Dies bestimmte ihn, der Theologie ga"i ^ N:

gen. Cassinr und Maraldi wurden seine Freunde, und er :tnit ihnen gemeinschaftlich die Küsten Frankreichs von Scan z«

Bavonne auf. Die Genauigkeit und Gefchicklichkeit, w/lche » ^ Ei

4«t von Part« SIS Perpignan aeeiivrgt; VI- "

auch an der^Mefsung des Meridians, womit man sich i"tig-n anfing, Theil zu nehmen. Er begann diese grope>1», AHl und batte in demselben Jahre auc