Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
421
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Rbodus und Arleß gemessn,; die AzimulhS und die Entfernungder Sterne vom Zenith zu Bourges, Rhohus und Perpignan be-obachtet, und den größten Antheil an der Messung des Längen-grades genommen, der bei dem Hafen von Celte endigt. Wäh-rend des harten Winters von 1740 dehnte er seine Triangel überdie Hauptberge, von Luvcrgne aus, um mrr dem Meridian eineneue Basis, die bei Riom gemessen worden war, in Verbindungzu bringen. Die Absicht dieser Abschweifung war, sich ein Mittelmehr zu verschaffesi, um die Zweifel aufzutiären, die er über dievc» Picard iü6y gemessene Basis ocn JuvM) hegte. Er hattewahrgenommen und gezeigt, daß diese Basis um ein Tauscndthcilzu lang sey, woraus folgte, daß die Toise Picards wenigstensum eine Linie kürzer sey als die Toise der Akademie. Diese solange bestrittene Behauptung La Eaiklr's ward jetzt außer Zwei-fel gesetzt. I» seiner Abwesenheit und in Folge seines Rufs warder durch den Doctor Robbe zu dem mathematischen Lehrstuhlc desCollegiums Mazarin ernannt, und dieses neue Amt verzögerte dieFortsetzung der Mittagölinie in dem nördlichen Theile bis zumHerbst. La CaiUe deendiate sie in einigen Monaten, währendwelcher er noch zwei Basen" maß, und zu Paris und Dünkirchenalle astronomischen Beobachtungen machte. Nach seiner Rückkehrging er an die Berechnungen, die eine so lange Arbeit nach sichzog,^ind durch die Bergleichung der verschiedenen Bogen, die ergemessen hatte, zeigte er, daß vom Äquator nach dem Pol zu dieVrade zunehmen; ein Schluß, der dem aus der alten 27 essuvg ge-zogenen gerade entgegenlief. Seine geometrischen, mechanischen,asttonomifchcii und optischen Abhandlungen, die sich in wenig Jah-ren splgken, beweisen, mit welchem Fleiße er sein Amt als Pro-fessor verwaltete; seine Epbemeriden und die zahlreichen und wich-tigen Memoiren, die er der Akademie der Wissenschaften über-gab , seine Berechnungen der Finsternisse auf achtzetznhundert Jah-re, in der ersten Ausgabe der Art üv verisier las üores, bewei-st», mit weichem Ei,er er seine astronomischen Arbeiten fortsetzte.Br hatte die Berichtigung der Sternverzcichnssse unternommen,und wählte dazu die- Methode der correspondirenden Höhen. ImJahre 1746 war er im Besitz eines eigens für ihn eingerichtetenObservatoriums auf dem Collcgium Mazarin. Treu der mühsa»n/ü,,. »h „der ^ den Borzugl geben zu müssen geglaubt hatte,^ CEb vierzehn Jahre lang seine Lage und Nächte zu,le üoonne, die Plannen, und besonders die Sterne zu beobach-tn' a "stronomischen Verzeichnisse und Tafeln zu berichti-a ^"e die beiden sechsfüßigen Sectorcn überlasse»,. Meridian von Frankreich verificirt hatte. Begie«^"als über dem Horizont von Paris erscheinenden Po-Nwn^n - lernen, und zu vcrificiren, entwarf er den

Nuken dem Cap; ersah zugleich, welchen

des^ d-n ö"ser Lrtsveränderung für die Parataxe des Mon--rieb'en Urch des Mars, und für die Strahlenbrechung

Endzweck n/ü, damals 19 Jahre alt, wurde zu diesem

lei Meridii»^, geschickt, welches mit dem Cap unter eincr-, . Diese astronomische Unternehmung kostete vier-

und Arbeiten.

brwlindernsmsü^" ungefähr zehntausend Sternen mit einer°-rnswurd,gen L-nauigkeit zu bestimmen. Da seine Ab-

Aber es gelang ihm, in 127 Näch-" crnen mit «

Da seine