Canon
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bekannt. Er war erst 24 Jahre alt, als er in die Reihe der gro-ße» Künstler trat. Im I. 16Z8 ernannte ihn der König zu sei-nem Hofmahler, und ertheilte ihm den ersten Platz unter denKünstlern, welche deisi Prinzen Don Balthasar Carlos von Öster-reich Unterricht ertheilten. Sein Ruf verschaffte ihm viel? Arbei-ten. Als Architekt machte er die Plane zu mehreren Palästen,Stadtthoren, ° einem Triumphbogen u. s. w. Als Mahler führteer mehrere berühmte Gemählde aus. Er war jetzt auf dem Gipfelseines Ruhme, als ein schrecklich es Ereigniß eine Reihe von Un-glücksfällen für ihn herbeizog. Er fand. als er einst in seine Woh-nung trat, szine Gattin ermordet, und sein Haus beraubt. Einitalienischer B dienten, aus den der nächste Verdacht fiel, konntenicht erlangt werden. D:e Richter entdeckten bei ihrer Nachfor-schung, lüß Cano a->f diesen Italiener eifersüchtig gewesen sey,und mit nner andern Trau ein Verständniß gehabt habe. Siesprach n den entflohenen Liebhaber frei, und verurtheilten denGatten. Dies notbiate Eine, Madrid zu verlassen. Er ver-breitete das Gerücht, nach Portugal entflohen zu seyn, und gingnach Valencia, wo er, als seine Kunst ihn verrathen hatte, ineinem Carthcnserklost^r Zuflucht fand. Er trat aber bald ausseiner Verborgenheit leraus, und*war so unvorsichtig, sogar nachMadrid zurückzukehren. Auch hier hielt er sich zuerst verborgen,ward aber bald des Zwanges müde, und ließ sich verhaften, in-tern er sagte: Axcclibns in arte nc>n stehst Iiioii. Er wardauf die Folter gekrackt, erhielt jedoch als ein Zeichen der Achtungfür sein Talent die Vergünstigung, daß die Henker seinen rechtenArm verschonten. Standhaft ertrug er die Marter», ohne ei»Wort auszusts ßcn, aus welches man ihn hätte verurtheilen kön-nen. Der König, dem davon Nachricht gegeben wurde, nahmihn wieder in seine Gunst auf, und ernannte ihn, da er Priestergeworden war, zum Racionero (Residenten) von Granada. Canoführte als solcher ein frommes und musterhaftes Leben, und starbn» Jahre 1676.
*Eanvn, eigentlich ein Maß, eine Regel, eine Richtschnur;^ver das.in dem christlichen Alterthume verfertigte Verzeichniß»sten Bücher, und diese Sammlung biblischer Bücher« ^ die Gebete, welche der katholische Meßpriestcr kurzund nach der Consecration der Hostie verrichtet. Dieser77 .^ . oder diese Meß forme! fängt mit den Wortenclemencissims psrsr, und schließt: omuir lio-7 b'oi'i» pei omni» sec.il» sennloium, afmen, und wirdna« Omni» sscnl» mit gedämpfter Stimme gelesen. Ca-
d-n mi - !^ud, unter diesen Gebeten, diejenigen, die sich in
-v>e>,e nach dem dreimaligen 8»nclus anfangen, und mit dems er »osiei- schließen. — In der kritischen Philosophie bedeutet«„„-°" Wissenschaft vom richtigen Gebrauche des Erkenntniß-no».d" Arithmetik, Algebra u. s. w. heißt Ca,am Ende der Auflösung einer Aufgabe Her-der äi 77 ' die Regel enthält, wornach alle besondere, unteririüss '7 ^'uen Aufgabe begriffene Exempel ausgerechnet werde,,l'-n-sch Kanonische Zuge. KreiSfuge, ita-
Das Ria«» 01 onnsepluc»»», lateinisch vniioil PS, PS,uns),j°nia- wa/İ" bedeutete in der Musik der alten Griechen da,..» - as unr ^tzt Monochord nennen, nämlich eine auf ein