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tzernach Deutschland und Polen, wo er Gouverneur der Söhn«de« Fürsten Rewski, Kronfetdherrn und ersten Senator» de«Köm'asreich«, ward, welcher ihm da» Patent als Oberst gab.Er schrieb darauf da» Leben WenceSlaus Rewski's, de» berühm»testen aus dieler Familie. Nach seiner Rückkehr nach Frankreichlebte er zu Tours und später zu Pari«, und schrieb eine Mengevon Werke», die sich zwar weder durch tiefe Ansichten, noch durch«inen glänzenden Styl auszeichnen, aber sämmtlich Religiosität undeine gesunde Moral athmen, und vielen Beifall fanden, auch zumTheil in« Italienische, Englisch- und Deutsche überseht wurden.Von seinen Schriften, deren Aufzählung hier zu weit führen wür-de , nennen wir nur die I.ettres inrereisanr«» äe (llemsnr XlV.(Pari« 1-775, L Vol. und 1776, 3 VoU); offenbar das vortreff-lichste aller seiner Werke, das auch jetzt noch, nachdem Caraccioli,der bis an seinen Tod nur der Übersetzer zu seyn vorgab, für denVerfasser erkannt ist, einen Theil des Interesse behalten hat, da»es bei seiner Erscheinung erregte.
Caravaggio (Michel Angel» Anierighi oder Morigi, ge-nannt Michel Angela di), ein berühmter Mahler, geboren zu Cara-vbggio im Mailändischen im I. 1569. Er war anfänglich Mau-rergeselle, legte sich auf dar Studium der Mahlerei und zeichnetesich bald alks. Man kann ihn als den Erfinder einer neuen Ma-nier ansehen, die eine Menge Nachahmer fand. In der Kunst,auf einer Fläche den Gegenständen die Rundung und Erhöhungzu geben, welche sie in der Natur haben, ist Caravaggio einer derersten. Mit der Kraft und Wahtheit des Halbdunkels verbindeter die Kraft und Wahrheit des Coloritt, und dies charakterisirtihn. Um diese Wirkung hervorzubringen, erleuchtet er die Gegen-stände gern von oben mit geraden Lichtern. Er gab der Natur,welche er nachahmte, breite und kräftige Schattenmassen, wodurchdas Licht sehr gehoben und eine große Wirkung hervorgebrachtwird. Aber auch seine Fehler sind nicht zu verkennen. Nachah-mung der Natur war sein höchstes Ziel. Er ahnete Nicht, welchenRuhm ein Meister erwirbt, der mit diesem ersten Erfolg Hoheitder Ideen und eine verständige Anordnung zu verbinden weiß.Hannibal Caracci und Dominichino glänzten vielleicht bei ihrenLebzeiten weniger als Caravaggio, aber nach ihrem Tode erhiel-ten sie einen ausgezeichneter» Platz, weil sie, ohne das Cvlorit unddos Studium der Natur zu vernachlässigen, nach Correctheit derAlchmmg und Erhabenheit der Gedanken strebten. Meisterhaft»st Caravaggio in der Carnation. Er starb in der Blüthe seiner^ahre an einem heftigen Fieber 1609. Die Mahler, die ihm ammeisten nachgeahmt haben, sind Manfrcdi, Walentin und Ribeiram>t dem Beinamen Espagnolet.
Earbonari (wörtlich übersetzt: Köhler). Man nannte s»«me geheime Gesellschaft in Italien, welche den Zweck hatte, gan«^«anrn unter «ine einzige republikanische oder constitutionelle Wer»sdffuiig.zu bringen. Sie war besonders in den Jahren 1813 undI8s4 thätig und bei Napoleons Aurückkunft von Elba. Muratl"nem abenteuerlichen Vorrücken gegen die Lombardeiaiu ihren Beistand zu zählen. Authentisch« Nachrichten über dieAM*" dieser Gesellschaft, ihre Organisation u. s. w. sind nichtbekannt geworden.
"Ear^gno (Gerenimv). Dieser berühmte Arzt und Geometer
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