Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
518
JPEG-Download
 

zr8 Chinesische Sprache, Schrift und Literatur

siegte, Formosa eroberte',. und seinem Reiche noch andere Vergeb > sichsierungen verschaffte. Den Christen erlaubte dieser Fürst freie > meljgionsübung. Sein Sohn, Pontsching, übet verbannte sie (i?rZ> «mDessen Sohn, Kien -long, setzte von 1746—1773 die Versöhnn- Aisder Christen fort. .Er eroberte Kasgar, Irrten, den zrsM nu>Theil des Sungarenlandds, den nordöstlichen Theil von Tibü chi>sind L,affa, hie Reiche Mao-thee, Siao-Kin-tschuen, mt E;

erwerterte dre Gränzen seines Gebiets bis nach Hindostan und du ha,Bucharer; auch bevölkerte er die, durch Verjagung der Sungm« ve:verwüstete Kalmuckci, mit den aus Rußland geflüchtet?» Torgotu ar>> und Sungaren. Im I. 2763 schlugen ihn die Barmaren von L» gikgänzlich; dennoch eroberten 177» die Chinesen eine Stadt in M, unAerlust der halben Armee in ihr Land zurück, wiEluckllcher waren die Chinesen gegen die Miao- tse (Bergbmch bei»er). Kien-long war übrigens ein gelehrter, wiffcnschaftluhnMann. Er legte eine grobe Bibliothek an, und hat selbst M -er

geschrieben. In der letzten Zeit mißbrauchte ihn sein Minist», mj

Günstling und Schwiegersohn, Ho - Lschington. Auf Kien-I«H Er

folgte 1799 dessen fünfzehnter Sohn, Ja-King. Seine Regie Bi

ryng wird durch innern Zwiespalt beunruhigt,' dem der schnürst öh

Kaiser nicht vermag, «in Ende zu machen. Die Christen, dm» ei»

er, wie auch den EnglLndetn, günstig war, haben durch ihreßr- S

Vorsichtigkeit ihre meisten Freiheiten verscherzt, und die Verb» r'n'

lung der christlichen Religion ist streng verboten. . wi

Chinesische Sprache, Schrift und Literatur. D» «i

chinesische Sprache gehört zu den einsylbigen und ist unter dW 80

die einfachste, d. hi Hie unausgebildetste. Ihre einsylbigen Wir- Ei

bestehen aus einem Vocale mit einem einzigen vorongestM pr

Konsonanten; erscheinen sie in unserer Schrift mit mehr Buchst^ ge

den, so ist dieß nur Nothbehelf, um ihren Klang mit unM ist

Echrrftzeichen nachzubilden. Da überdicß die Consonanten B, Ä d«

R, X und Z den Chinesen fehlen, so ist die Zahl der emM »1

Consonanten, welche sie ihren Worten vorsetzen, sehr eingeschrankd ^

Zwei Consonanten hinter einander .sind den Chinesen unaussprbf K

bar, und wo sie dergleichen in,ausländischen Wörter» finden, S«gen sie jedem einen Vocal bei. Die Worte H-ro «sr corxu-nM» mlauten bei ihnen: I^O-tLe-NAe-su-ru-es-ul-pu-bu-me-vuiv. e

cher hochft einsacken ZKurrell^ute Mnrrelwörter haben v ^

oevrauch gemacht wird. Dem Ausländer smd r>re,e

tn für Ohr und Zunge unerreichbar, und selbst der ChlNks ^