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iier aber begnügte sich damit nicht, sondern errichtete einen Ge-M richtshof zu Cochinchina, der die Regierung verwalken sollte. Demwidersetzte sich Puti, des Königs Sohn, und bewog seinen Vater,In die chinesischen Mitglieder dieses Hofes gefangen zu nehmen. Cu-blai siel, diese Treulosigkeit zu rächen, in Cochinchina ein; allein' er fand heftigen Widerstand, und ward durch den Tod an derErreichung seines Zweckes verhindert. Seitdem erhielten sich dielz,, Könige gegen Entrichtung eines Tributs unabhängig. Jetahaha
fuhr fort, auch der Dynastie Ming (seit iZbx)' diesen Tributzu entrichten, störte aber durch einen verheerenden Angriff aufA Lunkin das gute Vernehmen mit dem chinesischen Kaiser. Der
chu Krieg mit Lunkin dauerte unter den Nachfolgern fort, bis 1471
A, eine entscheidende Schlacht den König von Lunkin zum unum-
d schränkten Herrn von Cochinchina machte. Nach hundert Jahren
M- tij> 7 Z) ward Cochinchina wieder frei und bekam von neuem eigene
A, Konize. Die Anstrengungen, welche die Tunkinesen 1671 machten,
Cochinchina zu Unterjochen, endigten mit idrer völligen Niederlage»LU Seitdem blieben die Cochinchinesen unangefochten in ihren Grän-
zeit, und vergrößerten ihre Herrschaft bedeutend durch Bezwin»sei- SUNg der Gebirgsvölker, so wie der Könige von Lsiacapa und
^ Cainboja. Gegenwärtig sind die Regenten von Cochinchina den
N, Chinesen zinsbar. Die Niederlassungen der Europäer in diesem
m Lande sind nicht gediehen, sondern jedesmal nach kurzer Dauer
st, wieder zu Grunde gegangen. Chinesen und Japaner sind daher
im Besitze des Handels.
Cöhorn (Menno, Baron von), berühmter holländischer In-^ genieur, war 1641 in der Gegend von Lecuwarden, in Feststand
^ geboren. Sein Vater, ein ausgezeichneter Osticier, flößte ihm
früh Neigung zu den Militärischen Wissenschaften ein, die er auchbald gründlich erlernte. Schon im löten Jahre trat er als Ca»>», hitän in Dienst, Bei der Belagerung von Mastricht, 167z, undrn den blutigen Schlachten von Sencf, Kassel, St. Denis undjte that er rühmlich hervor. Er stieg schnell bis zum
-ge Obersten. Da er aber (1675) das versprochene Regiment nicht er-hielt, unterhandelte er mit Louvois, um in französische Dienst« zuöchen. Der Prinz von Oranien ließ seine Frau und acht KinderGeiseln einsehen. Cöhorn kehrte zurück, und der Prinz fes-ten durch Anerkennung seiner Verdienste. In dem Kriege
als
feste
^6sy gegen Frankreich zeichnete er sich von neuem aus. In-teressant war seine Vertheidigung des Forts Wilhelm, das er selbstungelegt hatte, gegen Vauvan. Beide entwickelten ihr ganzes La-w ^ die Gegner waren einer des andern werth. Endlichward Cohorn verwundet, und hatte nur noch 15» Mann zur Ver-Mdlgungr da übergab er am 2Zsten Juni >üy2 das Fort. Im»rayre 1702 machte er als Generallicutenanr einen Einfall in Flan-z, ""b vernichtete die französischen Linien bei St. Donat. I»Bee-N! "^re gab er zu Leeuwarden seine Theorie einer neuen77l^?gungskunst he^us. In dem Feldzuge von 1763 machte errsse Belagerungen, und nabm den igsten Mai, nach einerborE»^k Bonn ein. Im folgenden Jahre lud Marl-
-- bv >hn ein, nach dem Haag zu kommen, um über die fernernzu beratbschlagen. Er folgte dem Rufe, starbam ij-ten März 1704. CLHorn war ein Mann vonGesinnungen und Sitten. Seine Verdienste um die
Operationen
daselbst am ij-ten März 1704.ten biedern Gesinnnnaen