A6g Colonna TomeniuS
beinahe in den ausschließlichen Besitz dieses gcsammten Handels kam.So trieben Spanien und Portugal vorzüglich den Handel niiiedlen Merallen, niic Färbe- und Möbeln - .hölzern und Arzgeimttcln , England vor allen mit Aeugpn und Lhee, Holland mit Sxozerciwaaren und Frankreich, so lange es i» dem Besitze von 8tDominao war, vornehmlich mit Caffee und Zucker. <?.r.
Cvlonna (Vitkoria), die berühmteste unter den Dichterin»»Italiens, war die Kochter des Fabrizio Eolonna, Großconnetaltivun Reapcl, und wurde 1400 zu Marino, einem ihrer FainÄgehörigen Sehen, geboren. Als vierjähriges Mädchen wurde pdem Fernando Francesco d'Avalos, Ntgrchese von Pescara, est-iKnaben von gleichem Alrer, zur Gemahlin bestimmt. Die seit«»»Vorzüge des Körpers und des Geistes, mit welchen sie die Neunund die sorgfältigste Erziehung geschmückt hatten, machten sie pmGegenstände allgemeiner Bewunderung, so das; viele, selbstum die aufblühende Schöne warben. Getreu indeß ihrem GclMgab sie dem Gespielen ihrer Jugend, der sich zu einem der rckkommensten Männer seines Zeitalters ausgebildet hatte, in idn»siebzehnten Jahre ihre Hand Sie lebten in der glücklich?!«Ehe. Allein die Gefangenschaft, in welche ihr Gemahl izt->»der Schlacht von Liavenna gerieth, trübte dieses Glück, undstinTü,den er 1525 in der Schlacht von Pavia fand, endigte eSganz.toria suchte Ldvst in der Einsamkeit und in der Poesie. AlleinGedichte waren dem Andenken ihres Gemahls gewidmet, sie ntlebte sieben Jahre abwechselnd zu Reapcl und auf Jschia und §sich dann in ein Kloster, erst zu Qrvieta, nachher zu Viterbo, j»rück. Später entsagte sie dein Klosterleben und ließ sich zu R»nieder, wo sie 1547 starb. Ihr Itinw sind öfters gedruckt undn-Rinaldo Corlo weitläufig commentirt worden. Sie stehen den !!>»dichten der meisten Petrarchisten iheerZcit nichtnach. 'Den verb-lichsten Werth haben ihre Klmo spiriruali (Bencöig 1548, ^welche tiefes Gefühl und eine geläuterte Frömmigkeit verrath».Ihre sämmtlichen Gedichte find 1760 zu Bergamo erichiemn. ,Combination, eine besondere Rechenkunst, durch welchausgcmittelt wird , auf wie vielerlei Art mehrere Größen, SMstaben, Zahlen oder durch Zahlzeichen dargestellte Quantitäten MQualitäten sich rrsetzcnlassen. Die Eembin-t;onsic;.re oder c»m»Mtorische Analytik wurde als selbstständsqe Wissenschaft durch H"'denburg in Leipzig seit 1773 vervollkommnet, der auf sie s»"neuen Lhe;i der Analysis gründete. Die combi.natori/GMethode läßt sich auf mehrere Wissenschaften und Künste, »«Vzüglich auf Logik und Methodik anwenden, Sie hat daher l»mcrdie scharfsinnigsten Köpfe, wie auchLcibniß, beschäftigt. Lwser nann.e sie eine höhere Analysis, welche die Wahrheit dar!!eine Art von Caleul finden lehre. Die für seine' CombinatiM'kunst noch zu erfindende,, Elementarzeichen waren ihm ein Alp-«'bet aller menschlichen Begriffe. ,
Comenius (Johann Amos), ein verdienstvoller Derbeife-des Schulwesens, geboren den igten März IZY2 in dem Ä"Eomna bei Prergn in Mähren, Er nahm den Namen Comenvon seinem Geburtsorte an, sein wahrer Name ist unbekav -Sein« Altern gehörten zu der Gemeinde der mährischen ^welche damals viele Verfolgungen auszustehen hatten. Eciu-mAudirte in Herborn, ward bann Rcctor in Prera« und yew>«,