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Prediger in Fnkneck. Diese Stadt war 1618 durch di« Spaniergeplündert und verbrannt, und EomeniuS verlor dabei seine Bücher,seine Mannsceiptc, seine stanze Habe. Um der wider ihn als pro-testantischen Prediger persönlich gerichteten Verfolgung zu entge-den, floh er nach Lissa in Polen , wo er ckn der Schule arbeitete.Hier gab er lügl sein Werk: Marina lin^riaruni re!><->?:, heraus,das ihn hauptsächlich.berühmt gemacht hat. Dieter Werk hat inZeit von uü 'Jahren Übersctziingrn in ' zwölf europäischen Sprachen,äußerten: ins Arabische, Türkische, Persische und Mongolische, die»in Namiscript im Drient schon seit 1641 circiilirten, erlebt. DerVerfasser tritt darin als Schöpfer einer für seine Zeit neuen Ms-trete, die Sprachen zu lehren, auf. 'Er entdeckte und zeigtedie sinnliche Sehrart, wodurch die Sprachen , als Schlüssel zunützlichen Sachkenntnissen der Jugend auf eine ihr angenehmeDelse beigebracht werden, nnd das langweilkge Erlernen einer tro-ckenen Nomenclatur erspart wird. Sein Ruf ward dadurch so aus-gebreitet, daß er überall verlangt wurde. Er wurde nach Eng-land gerufen, um den Schulen eine andere Einrichtung zu geben,aber da die Zeitumstände die Ausführung dieses Planes hindertenging er nach Schweden, wo der Kanzler Orenstirrna sein großerKönner stürbe. Bon da ging er nach Hamburg, Brandenburg,Echtesten, Siebenbürgen, und kehrte wieder »ach Lissa zurück, w«er abermals seine Bücher und einen Theil seiner Manuscripte ver-lor, als nach Gustav Adolphs Rückzug die kaiserliche Armee.dieseStadt vecbvannte, um sich an den mährischen Brüdern zu rächen,welche etwas zu laut des schwedische» Königs vorige Siege, gefeierthatten. Erstritte sich zuletzt in Amsterdam, wo er »Ach eiüigeWerke herausgab, und 1672 starb. Sein gauzes Leben war demSchulwesen gewidmet, das er durch practische Bemühungen unddurch seine Schriften zu verbessern suchte In der Religion wär erein Schwärmerentdeckte in den Visionen der Apocalypse best da-"rligen Zustand von Europa, und erwartete das tausendjährigemich im Jahre 1Ü72. Mit der bekannten Bonrignon war er iunuilger Freundschaft verbunden. Er verehrte sie a!§ eine Gott-hegeisterte'. Adelung gibt die Anzahl seiner Werke auf 92 an; dochdüic Liste ist unvollständig: er hat noch mehr geschrieben, aberwenig, was jetzt noch gelesen zu werde» verdiente.
Cbmines (Philipp de la Elite de). Geboren in Flandern,wo seene Familie die Herrschaft Comiges besessen hatte, brachte er"" ctst.S Jabrc seiner'Jugend an .dem Hofe Carls des Kühnen,Porzogs von Burgund, zu, und vstließ dreien Fürsten, um >Ndu Dienste Ludwigs Xl, zu gehen. Den Grund dieses Wechselshat er selbst „ie angegeben, aber man kann ihn ohne Bedenken drnSwhen Versprechungen und schmeichelhaften Ancrbietunqe» hes Kö-blimcssen. Jacques Marchand erzählt in seiner Beschreibungd-anderns auf das Zeugniß eines angesehenen Mannes, daß Co?wnei mit dem .jungen Grafen von Charolais sehr vertraut gelebt,oa? der Graf, der ihn liebte, ihn zu asten seinen Lustbarkeiten^iosen» und daß Comines einst bei der Rückkehr von einer Jagd-d> niedergesetzt.und die Vertraulichkeit oder vielmehr
an Achtung so weit getrieben, daß er zu seinem jlln-x"Hdrrn gesagt habeCarl, zieh mir bie Stiefeln auß;" der^ »hm auch wirklich m;t Lachen ausgezogen, ober,'mailS lachM, einen der Sliefet genommen und ihm z!cmli 4