Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
571
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Lomma 57r

ß«n Comitkaltage; es wäre» bete» jährlich 184. A'igten sich ungünstige Zeichen, so wurden sie verschoben. Bor Sonnenaufgamzund nach Sonnenuntergang durfte «ichs in den Comitien vorgenom-men werden. Unter den Kaisern wurden die Eomitien zwar den»Scheine nach beibehalten, jene aber lenkten sie nach ihrer Willkür.Räch den verschiedenen Abtheilungen des römischen Volks in Cen-turien, Curien und Tribunen unterschied man 6 c>inius cenrrr-riiUL, ciiriatL und triduts; nach den obrigkeitlichen Personenaber, welche darin gewählt werden sollten, Eowiria consulsrier,xranori.r, »echlliria, censoria, ponrisicia, procoiisilimia, prc>-xiacloii» und kribuiiitia. Die ansehnlichsten und wichtigsten wa-ren die Coinitia ceinuiiaca, in welchen das Volk nach den IYZCenturien stimmte, und welche daher auch iriajor» genannt wur-den. Siebzehn Tage zuvor (per tiinMnüinunr) wurde das Volkdurch ein Edict dazu zusammenberufen. Am Tage der Comitieriselbst bezog der dabei präsidirende Magistrat nebst einem Augur«in Zelt vor der Stadt , um die Auspicken zu beobachten. Nurwenn der Augur die Auspicken für unverwerflich erklärte, durftet»die Ccuntien gehalten, außerdem mußten sie auf einen andernTag verlegt werden. Unterbrochen aber wurden die Comitien,wenn Jemand während derselben von der Epilepsie (die daher auchmoidus conininUs hieß) befallen wurde, wenn ein Volkstribunsein verc> auslproch und durch mancherlei andere Umstände. Wen»nichts die Comitien hinderte, so kam das Volk an dem bestimm-ten Tage auf dem Campus Martins zusammen. Der präsidirendeMagistrat saß in seinem curilischen Stuhle, und eröffnete die Ver-sammlung durch ein Gebet, dos ihm der Augur vorsagte. Dannwurde der Gegenstand der Berathschlagung dem Volke bekairntgemacht, welches sich sofort in ferne Lrrbus und Centurien abson-derte. I» Litern Zeiten wurden zuerst die Equites, dann dieCenturien der ersten Classe u. s. f. zum Abstimmen ausgerufen,chater lohten sie darüber; der Meinung der zuerst stimmendenCenturie folgten gewöhnlich alle übrigen. Anfänglich gab zede^"/une ihr Votum mündlich, später durch Läfclchen. Was dieMehrheit jeder Centurie beschloß, das wurde vom Herold als dasEdtum dieser Centurie ausgerufen. — Bei uns hießen die Reichs-tage Comitien, und Camitial, was aus den Rrichstag Be-zug hatte, daher Comitialgesandter so viel als Reichstags»

in nennt man in der Musik zwei kleine Intervalle, die

blos -/^tischen Musik nicht gebraucht werden, sondern die sich" mathematischen Klanglehre als Differenzen bei derDas und Berechnung der Jntervallenverhäitniffe entwickeln,tun Ochste dieser kleinen Intervallen ist das sogenanntedessen!» Comma oder das Comma des DidymuS,sich -W 81 : go ist. Es »nacht den Unterschied aus, der

wenn«,»» °tnem großen und kleinen ganzen Tone befindet; dennVerhält»'-»^? ^m Verhältnisse des großen ganzen Tones y ; 8 dasder Siesi ».b kleinen ganzen Tones 10 ,> y abzieht, so bleibt8i;go * ^>er Unterschied zwischen beiden ganzen Tönenterüall ^eres mit . dem Namen Comma bezeichnetes In-

Disi-r>nr ^'"onische oder pythagorische, oder djfbäiiuie'» ber reinen Octape 2 : r und zwischen dem Wer?

' kksunigkn Tons, her «ts Nctave durch die Addition esn