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Cyrenaiker
Ihm vorwarfen, seknen Geist grundlosen Erdichtungen untiMtifea zu haben, verkaufte Cyprian seine Güter, vertheilte da« SÄ,"unter die Armen, lebte höchst mäßig und enthaltsam, und «otauschte die profanen Schriftsteller mit der heiligen Schrift. LichVerdienst bewirkte, daß er zum Presbyter und bald darauf (rst!Wider seinen Willen zum Bischöfe von Carthago gewählt nwck.Seine Arbeiten für die Kirche waren unermeßlich. Er war tuBaker der Armen, das Licht der Geistlichkeit, der Tröster di<Volks. Der Kaiser Decian erregte eine große Religi'onsverfolMwodurch Cyprian genöthigt wurde, feine Heerde zu verlassen!durch seine Briefe und Diener war er stets bei ihr. Als das d»Lewitter zerstreut war, zeichnete er sich durch die Festigkeit a«twomit er den Christen widerstand, welche die Fürsprache der Miotyrer und Beichtiger erschlichen, um sich mit der Kirche, dießwährend der Verfolgung verlassen hatten, wieder auszusth"»Um die ihnen aufzulegenden Wüßungen zu bestimmen, berief f251 eine Kirchknversammluna zu Carthago. Er verurtheille«derselben den Priester Felicissimvs und den Ketzer PrivatuS. -'slerer wandte sich an den Papst Cornelius» um diesen um st«Bestrafung zu bitten und den heiligen Cyprian anzuklagen,
«S nicht für nöthig hielt, sich seiner Seits zu rechtfertigen. »>"Papste, der ihm darüber sein Befremden zu erkennen gab,wertete er eben -so bescheiden als entschlossen; „ES ist unterenBischöfen hergebracht, daß ein Verbrechen da bestraft, wo ^gangen worden." Wodurch er gewissermaßen eine Appellsnach Rom für etwas Unstatthaftes erklärte. Gleiche Fostigmt?-wieS er in dem Streite, der sich zwischen ihm und dem P'k'StephanuS über die von den Ketzern vollzogene Taufe VMehrere nach Carthago zusammenberufene Concilien beschloß ^seiner Meinung gemäß, man sollte die von Ketzern Getaufteneinmal taufen. Als im I. 257 die Verfolgung aufs neue »krochen war, wurde er nach Curuba, zwölf Stunden von « ^thago, verbannt. Elf Monate später erlaubte man ibm, >"Gärten nahe bei Carthago zu wohnen, aber bald nachherttgte man sich seiner und führte ihn zum Märtyrertode. »r -am raten Sept. 258 enthauptet. Sein zu Carthago ausdew^ter Körper wurde 802 von den Gesandten, die Carl der ,nach Persien geschickt hatte, nach Frankreich gebracht, m>d >zu Arles, dann zu Lyon hinter dem Hauptaltare der St.m'Skirche beigesetzt, endlich aber nach Cvmpiegne in dasgebracht, das Karl der Kahle daselbst erbauet hatte, back»»trachtet ihn als den ersten wahrhaft beredten christlichensteller. Der heilige Hieronymus ertheilt ihm ähnliche ro ^Seine, zugleich männliche, natürliche und von dem °eciamStyle weit entfernte Beredsamkeit machte die tiefsten ^Dennoch hat seine Schreibart etwas von der Härte des » ^
den er selbst seinen Lehrer nannte. Außer 8t Briefen vl« ^mehrere Werke von ihm, unser denen wir stineVaterunsers auszeichnen. Die vollständigste Ausgabe seinliehen Werke ist von 1726, in Fol. , (s, st>
Cyrenaiker hießen die Anhänger der von AMaus Cyrene gestifteten philosophischen Seele, welche,ungefähr hundert Jahre i»? und außerhalb Gnechenlhatte, von Epikur verdrängt wurde. Bon Aristip^
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