Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
614
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CyriUue

s«!aer, ^--or-uS, der die menschliche Natur Christi von der M-ttcken ^zesu unterschied, und Maria wohl als die Mutter ChrWanerkannte, ihr aber den Namen einer Mutter Gottes versagn.Eyrrllus sprach laut und heftig gegen diese Irrthümer, und macht!

Colestrn zum Richter, der sie verurthetkte. Er enkwsifö^dlf dluathematismata, welche nach der Meinung der Theologe«nicht von aller Ketzerei frei sind, und federte Nestorius ge-richtlich auf, sie anzunehmen. Auf dem Concilium zu EpiMsollte dieser Streit beendigt werden. Beide Theile erschienen m!einem großen'Gefolge von Anhängern und Dienern, zwischen dl-nrn es mancherlei Streitigkeiten kam. CyrtlluS eröffnete dllConciliU« noch vor Ankunft des Patriarchen von Antiochien, mtsogleich Nestorius sich weigerte, Richter, die seine Feinde wam,anzuerkennen; obgleich acht und sechzig Bischöfe zu seinen Gunste»protrstirten, und eine Magistratsper-on im Rainen des K.iMicmen Aufschub von vier Lagen federte: so wurde dennoch Reße-rius an einem Tage vcrurtheilt, abgesetzt und für einen nni»Zudas erklärt. Cyrillus wurde beschuldigt, daß er, um seine An-ficht zu erreichen, die Documente und Unterschriften der B-Mverfälscht habe. Bald darauf kam der Patriarch von AntiochWan, und hielt eine Synode von fünfzig Bischöfen, die mit glei-cher Übereilung Cyrlllus verurtheilten/ ihn der Ketzerei beschul-digten, und für ein zum Verderben der Kirche gebornes UngelMerklärten. Beide Parteien griffen zu den Waffen, die SrrMder Stadt und selbst der Dom wurden ein Schauplatz der Mt«nd mit Blute befleckt. Der Kaiser TheodosiuS sandte Trupp-'noch Ephesus, um dieses Concilium, nicht sich Berathender, s»>-dern unter einander Kämpfender zu trennen. Aber diese Maßn-gel änderte nur den Ort des Krieges, der zwischen Johann »-°>Antiochien und Cyrillus noch drei Jahre fortwährte. Bald dmauf wirkte Nestorius, der nicht gemäßigter als Cyrillus war, «»nen Befehl vom Kaiser aus, wodurch derselbe wieder nach EMstis zu einer Synode beschicken wurde. Beide Theile erschien-'mit bewaffnetem Gefolge; Cyrillus wurde gemißhandelt und stMeingekerkert, entkam aber seinen Wächtern und floh nach AbM-drien. Von dort aus bewirkte er durch Best chung einen'AuM'in Constantinopel, der den furchtsamen Kaiser in Schrecken WaMan unterhandelte, Cyrillus wurde bewogen, sein Lnatb'Nw.stmodificiren, und wider Willen eine zwiefache Natur in Ehr-Manzuerkennen. Da Nestorius aber nichts von seiner Meinung "kgeben wollte, so mußte er seinem Amte entsagen und st<ö Mm- kin ein Kloster zurückziehen. Später wurde er nach TbeM«»wiesen und von seinen Feinden vielfach verfolgt; er stgdb M "Z 40 . Cyrillus endigte fein unruhiges Leben Z 04 . Seine Mein.'behielt im Morgen- und Adendlande die Oberhand, und die " H»ersetzte ihn unter die Heiligen. Die beste Ausgabe seiner « -

dci»i>n Kiens „ni> G:NaUlakc:l

deren Styl weder Eleganz, noch Klarheit und

phen. Auf des heiligen Jgnatius Empfehlung f Koiker-Kaiser Michael !H. zu den Jazaren,

stamme. einem hunnischen L

Nation sich taufe» »;/s dessen Vorgang bie

-cn ließ. Dann predigte er zugleich mit MeljM

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