David
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der Oberhoheit ül-ee die fürstl.- und gräfl. isenburgischen Besitzun-gen, entsagte aber dabei allen Hoheitsrechten über das landgräfli-che Haus Hessen-Homburg', und nahm zugleich den Titel Groß-herzog von Darmstadr und bei Rhein an. Das Großherzogthumbesteht dermalen aus den.Fürstenkhümern Starkenbura, Oberhessen,der Burggrafschaft Friedberg, den neu acqiiirirten Distrikten, undden Oberhoheitsrcchten über verschiedene Graf- und Herrschaften;es enthält ohngefähr iM Q. Meilen mit 500,000 Einwohnern.
sDaru (Pierre, Graf). Nach Napoleons erstem Sturz ginger zu den Bourbons über, die er auch nach Bonaparte's Zurück-kehr von Elba nicht verließ.
Dataria heißt die pLbstliche Canzler in Rom, in welcheralle Bullen (s. d. Art.) ausgefertiget werden. Sie hat diese»Namen von der gewöhnlichen Unterschrift: äaruin axnä L. ke-»am, d. h. im Vatican, erhalten.
D'Aubignä (Theodor Agrippa), ein edler- freimüthigesMann am Hofe Heinrich des IV. und kurze Zeit sein Günstling,geboren 1550 zu St. Maiiry bei Pons. Er war ein Mann vongroßer Einsicht. Heinrich IV. erhob ihn daher auch zum Vicead-miral in Poitou und Saintonge. Räch des Königs Tode gab crseine Ilisroirs nnivsireile chexnis iZgi- snsstu'en 1601 heraus(in einer neuen Ausgabe von la Mailer 1616 — iüLn), welche we-gen ihrer Freimüthigkeit und Vertheidigung der Sache der Rcfor-mirten 1620 zu Paris durch den Henker verbrannt wurde. Dahergma er nach Genf, wo cr Mit vielen Ehrenbezeigungen aufgenom-men wurde. Er starb 1630. Auch hat man von ihm mehrereFakiren und ein Gedicht (rroZinnes) in sieben Büchern, GenfH, worin er den traurigen Zustand der Reformirten inwEreich schildert. Er hat selbst die Schicksale seines Lebens er-zählt in seinem liiern, cle Ire vi« era. tiirerr. i7Zl-
Davenaut (Sir William), ein fruchtbarer englischer Ära«T Sporen zu Orford 1605, erhielt nach Ben Ionsonü Tor" Stelle eines Hofpoeten, geriet!) aber durch die politische Re-Ultron in Eng^nd in höchst wunderbare Schicksale Und Lagen-berieth zweimal in die Gefangenschaft der Rebellen. Milton" ^urch seine Vermittlung das Leben. Darauf trat ce, E^tor musikalischer Unterhaltungen und als Schauspieldi-Er versuchte die dramatische Declamation mit Musikwsdurcb e-ue Art von Darstellung, welche stch der,.^""^rte, hervorging, verbessere die Einrichtung der Bühnedae-l-s rie weiblichen Rollen nicht mehr von Knaben, sondernnei-n o/E"iimmer darstellen. Seine dramatischen Produkte zeich-den übrigen seiner Zeit durch Lebhaftigkeit unddu-kb -- i»E,' Und ob er gleich selbst nach seinem Tode (1668)so ^r>?Ü in der Westmünsterabtei sehr geehrt wurde,
dalt-n ^ keines seiner zc> Schauspiele auf dem Theater cr-größer:, Ruhm hoffte er durch sein episches GedichtPoes- äu erwerben (s> über dieses Bouterwecks Geschichte derman Beredsamkeit, r. Wd. G. 35s. vergl. 348 u. ff.), wieund eiMa«Briefe an seinen Freund Hvbbes erfährt. DiesesVol "„^dichte findet man in Andersens Lririsl, xoers
4S"n-Werke erschienen London 1Ü73. Fol.
Rchüurattoa -n «°uis). - Nach Ludwigs XVIII. zweiterrn das Decket, welches alle Regiciden (Königs-
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