Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
Seite
658
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Dennewitz

nach Roßlau zu marschiern, um hier über die Elbe zu gehen. Re>zog daher das französische Heer in den Verschanzungen bei Teiche!und Tragun, vorwärts Wittenb'erg, zusammen. Entweder wollt!-er den Kronprinzen im Augenblick des Überganges über die Adeangreifet, oder — was er aber zu verbergen suchte — selbst üb»Berlin herfallen. In dieser Absicht rückte am gten Nachmittaziein Theil seines Heeres gegen Zahna vor. Hier stand der preußi-sche Gest. Maj. von DSbschütz. Dieser schlug mit Kosaken untLandwehr hcn wiederholten Angriff des Feindes zurück. Allein -»folgenden Tage griff der Feind mit fünfmal stärkerer Macht Iah«!und Seyd« an. Nach hartnäckiger Gegenwehr mußten, dort D«bschütz, hEer das Corps des Generals von Lnuenziei,, vor der Über-macht nach Jüterbogk sich zurückziehn. Das feindliche Heer nah«jeht seine Richtung gegen Jüterbogk; doch suchte Ney den K«-ptinzcn zu täuschen; und mehrere Berichte meldeten dem lebter-i,daß der Feind sich nach Torgau zöge. Der Kronprinz ließ O!aber nicht irre führen, sondern brach den 6 ten früh um Z Uhr WRabenstein auf, und ließ das Heer, nach einem Marsche von-Meilen, die Anhöhen von Lobeffen besetzen, wo ihm General,MKülow, der das zte preußische Armee-Corps befehligte, inest»ließ, er werde überflügelt, indem das ganze feindliche Heer i»Masse aus Jüterbogk marschire. Sofort befahl ihm der Kron-prinz, dein Feinde in die Flank/ und in den Rücken zu fallen,die schwedische Armee marschirte auf' das z Meilen weiter liegend!Jüterbogk. Ihr folgten die Russen, deren Vorhut jedoch, na!"Czernitscheff und Woronzow, vor Wittenberg stehen blieb. Un-terdessen hatte die Schlacht bereits ihren Anfang genommen. Del!vierte preußische Armeecorps, unter Taucnzien, griff an. Werg«-bens strengte der Feind sich äst, um dasselbe aus seiner gütgeM-ten Stellung zu vertreibe». Hierauf, als jenes Corps seine W-nition schon verschossen, "kam Bülow heran. Seine Reiterei sch<"idas feindliche Fußvolk Zurück; aber bei Gölsdorf wankte der Siez,bis Berstell die Franzosen aus dem Dorfe herauswarf. S'widerstanden heldenmüthig im ungleichen Kampfe 40,000 PreW80,000 Franzosen, Bayern, Würtembergern, Sachsen und Pol»,die von Ney geführt, unter Oudinot, Bertrand, Regnier und Vrighi, mit 200 Kanosten auf die Stellung der Preußen wiederhol!losstürmten. Jetzt rückte auch das russisch-schwedische Heer in M-Märschen heran. Siebenzig russische und schwedische BataM«bildeten, von 10,00s Mann Reiterei und 150 Kanonen unterstütz!,mehrere Angriffssäulen. Ihnen voraus eilten im Rennlauf 4 »«sReiter unter Pahlen, nebst mehrern Batterien von Adlet-!««!-und Cardell geführt, um einige Punkte zu schützen, gegen die-«Feind seinen Hauptangriff richtete. Wahrend sieden Femd a«ihielten, rückten die Heersäulen unter Sttdingk und Winzingerovor. Dies entschied die Schlacht. Der Feind wich zurück. L sReiterei hieb ein, und brachte seine Züge in Unordnung, w»a 'er in wilder Flucht über Dahme nach Torgau sich rettete. §Wege waren Mit Todten und Verwundeten, und mit Waffen 0»Art bedeckt. Auf der Wahlstatt sielen gegen 5000 Gefangen.,»Fahnen, zo Kanonen, und über 200 Pülverwagen in d« Hu sder Sieger. Als am yten September die Verfolgung vor Torg ^aufhörte, betrug der Gesammtverlust der Franzosen über 20,Mann, wovon die Hälfte Gefangene waren, an Geschütz "er ^

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