v-^4 Deutsche Dulldckvcrsanmüung
zwar in den neuesten Zeiten, reine Nachahmungen des oltqriechiiches,kömisckien, italienischen oder auch des altdeutschen Stvls; ja ulktdie alten Tugenden der Deutschen: Festigkeit und Zweckmäßig-keit, die iin siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderte noch mPeter Kotol und Johann Trost jn Nürnberg, Elias Holl in kluaS-burg, Ricol. Gcldmaun in Breslau (starb i6bg), der auch üt«die Baukunst schrieb, Moritz Richters Leonh. Easp. Seurw üWraunschweig (sr. 17-uy) u. m. A. übten, weichen gegenwärtigdem augenbl-cklichkn Rsthbedarf, der Nützlichkeit und einem choraktSrtoscn Aodcqeschmack. Für die Theorie der Baukunst hknin den neuesten Zeiten Hirt in Berlin, Stieglitz in Leinst;,W eknb r e n n e r in Baden viel gethan. I.
D eu tick« B un des v crsamm l u ng, deutsch er Br-li-deStag. Nach Art. der B. A. (s. Reich, deutsches) Mder deutsche Bundestag schon den isten September rziz i»Frankfurt am Main eröffnet werden; allein der Krieg mit Na;e-leon und die Ausgleichung der verschiedenen Landesansprüche st-reu Ursache, daß die in Frankfurt a. Bt. versammelten Vurid!,-gefandtcn erst im Oclober 1816 die zur Vorbereitung des L»»-destages nothwendigen Berathungen beginnen konnten. Dengle»Rov. lvurde die siebente und letzte gehalten, in welcher man jiH«ortüttsig über die Bundestagsorbnung und über die End-lagen der Verhältnisse des Bundestages zu der freien Stadt Frank-furt vereinigte. Hierauf erfolgte den -;ten Novembed d. Z,in der Wohnung der kaiserlich'österreichischen Präsidialgesandtschalt,im tarischen Prlaste, die feierliche Eröffnung des Bundeslaack.Die dabei gehaltenen Reden, insbesondere die Eröffnungsrede detden Vorsitz führenden kais. königl. österreichischen Gesandten, G»-fen B >, 0 i - S ch a u e n ste i n , so wie die des für Luxemburg stia-rnendeu königl. niederländischen Gesandten, des als geistvollen, chstorisch-publicistischen Schriftsteller rühmlichst bekannten Freiherr» ^von Gagern, entsprachen den Ansichten und den gerechten E'-Wartungen der deutschen Nation. Unser Volk hat jetzt einen je»"großen Augenblicks erlebt, wo, nach Schillers Wort, eine Frez<frei steht an das Schicksal. Noch hat bis jetzt (Januar istr?)der Bundesversammlung des Wichtigen mehr vorbereitet als avrgvführt werden können; wir wollen daher hier nur den Stand-punkt des Bundestages in der Geschichte des europäischen "»des deutschen Staalenlebens, und die Aufgabe seines Strebt»'historisch aüoentrn. Die Deutschen fühlen sich wieder, nach zn>h-hundrrtjähriger Zerreißung, u,s eine Nation, und beginnen n>neue« politisches Gesammtleben Der Bundestag n>"die Seele des Gefühls, der Lichtpunkt der Nationalhoffnungen»»das herz des ueiierweckten deutschen VolkSgcmüth sey»- ?"Ausgabe ist daher unendlich groß. Er soll alle die verschiedenStritten und Völker, welche den deutschen BundEinem lebendigen politischen Ganzen vereinigen, auf daßdeutsche Reichsbu 11 d, wie ihn Heeren zu nennen vorgeiygen bet, in d«k Mitte von Europa die Würde eines Zentralst»und cinex, jedem Eroberer oder nach Übergewicht strebenden Psche; stets furchtbaren, Frieden-macht behaupte. Dlkseßere Haltung kann nur aus seiner innern Kraft '
le'itere beruht aber «inzig auf der Einheit zwischen Aezrung und Volk, sowohl rn dem Einzelleben der deutschen