Band 
Supplementbald zum Conversations-Lexicon.
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Deutsche Liinveeverfammlung

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ten, ols in ihrem Geßammtleben auf dem Rundestage. Die Bnn«.deeacte hat die Mittel, zu dieser National-Einheit zu gelangen,vorgez-rchnet, und der erste Vertrag der Präsidialgesandschafthat sie näher entwickelt, indem er die Wirksamkeit des deutschenStaate nbundes nach ihrt n zwei Hauptrichtungen so heftimmt: die einesey Gleichheit der rm deutschen Bunde verbrüderten deutschenpursten und freien Städte; die andres:») Befestigungeines, sämmtliche souveraise Staaten wohlthätig unifaffenden,Ratio na I b an d c s. Daß die meisten Bundesgesandten in glei-chem Geiste denken, beweisen ihre urkundliche» Erklärungen. Sosprach der österreichische am zten November ganz i:n Sinne desdciiischen Volks: „ließen sich Rationen so wie Staaten erlö-schen, auch dieses wäre der Deutschen Berhängniß gewesen!" —„Das politische Band unseres Volks konnte aufgelößt werden;allein die Nationalehre wurde gerettet durch die in der Zeit unse-rer politischen Erniedrigung so hoch gestiegene geistige Cultur derDeutschen." — Und diese Nationalehre brachte jene vollkommeneEintracht hervor, welche allein den Sieg erkämpfte, der endlichdie vieljährige Schmach von uns nahm, und das Nationalbandvon neue:» knüpfte, welches uns alle frei gemacht und die Schat-ten so vieler Krieger versöhnt hat, die für die Befreiung Deutsch-lands und Europa'S gefalle» waren. So erscheint das Va-terland der Deutschen wieder als „ein Ganzes, als eine politischeEinheit; wieder als Macht in der Reih« der Völker!" — Dochsoll diele Einheit nicht jene Mannichfaltigkeit der politischen undbürgerlichen Formen aufheben, durch welche Deutschland von jeherverändern Ländern ausgezeichnet, in seiner geistigen Ausbildungso weit fortgeschritten ist;, vielmehr »nacht der den Deutschen eigneKunstsinn und Eulturzustand jene Äannichfaltigkeit nothwendig,auf kc: zuletzt das vielfach krairige beben der Nation mit beruht.3n dnj-in Linne erklärte der Präsidialgesandte ausdrücklich: „Das, Gluck der Deutschen soll allein der Richtpunkt für die gewissenhafte-crcue seyn, mit welcher der Kaiser von Österreich seine» Ver-pflichtungen beim deutschen Buiidcstagf nachkommen wird. Erhat nisr in> Äuge, weder irgend eine Ländervergrößcrung aufdeutschem Gebiet, noch irgend eine willkürliche Ausdehnung seines«nichts im deutschem Bundesrathc; denn er sieht sich nur als eindesselben an, auf dem Fuße einer voilkvmmnen Gleich»hüt mit den übrigen." — Das Vertrauen Aller auf gegenseitigeaber bezeugte der Freiherr von Nagern. „VerdeutscheBund, — spgix er in seiner Rede, Monlesguieu's Einwürfen ge-gen solche Staatcnbündniffe begegnend, —Hai kein Macedonien zufurcktcn, wie im Alterthum der griechische. Denn zum Unterschie-

ss ,tätigen Worten an: „Die deutsche Ratio!' ist tt», alle. -sts'^.saheit sonstiger Ansichten darin einig: Sie «wartet von daoeulichen Raticnalbandc: Schutz von oben, Krajk nach auG/rechligk-ir im Innern." Zugleich gedachte de"5 ^»rttuhrer untrer Nation dankbar des Andrea» Hvser. ..beste-r ^oiqen Beginnen auf unser poli'.ilches Wiederenvaa. esc,e lebendiger werdenden Gefühle sar National. Unadr.i».:^