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>rn Wie» izo7 errichten ließ, verfertigte; ferner ein Dannekerrn Stuttgart, Friedrich Tieck (gegenwärtig in Rom), Scha-i»ow in Berlin, Döll in Gotha, Klauer, Weißer, ProfessorMatthäi in Dresden, Kühn, Pettrrch (ebendaselbst). Bon derdeutschen Mahlerei s. deutsche Schule, von der deutsch«!Schauspielkunst s. d. Art. deutsches Theater. Di,Mimik wurde in den letzter» Zeiten auch in ihrer Selbstständiz-kcit, z. B. von Madame Hendel-Schutze von Seckendsrf u. A.geübt (s. Attitüden). Eben so erhob sich die Declamation derDeutschen, vorzüglich als lyrische Declamation, seit Anfangdieses Jahrhunderts zur Selbstständigkeit (s. Declamation), undwurde mit großem Beifall selbst (tt der Konversation betrieben.
Deutsche Literatur. A. W. Schlegel äußerte, daß eSihm vorkomme, als hätten die Deutschen gar keine Literatur, son-dern wären höchstens auf dem Punkt, eins zu bekommen. Allein ',, er schloß dabei den Begriff der Literatur in die französischen -Gränzen ein, und von derselben die gelehrten und Wissenschaft!« ,chen Werke aus, welche doch nicht minder zur Literatur einesVolks gehören. Dann aber fährt er fort: „Wenn man unterLiteratur einen ungeordneten Wust, ein rohes Aggregat von Bü-chern versteht, die kein gemeinschaftlicher Geist beseelt, unter dc-nrn nicht einmal der Zusammenhang einer einseitigen Rational-richtung bemerkbar ist; wo die einzelnen Spuren und Andeutun-gen des Bessern sich unter dem unübersehbaren Gewühl von lee-ren und Mißverstandenen Strebungen, von Verkehrtheit und Ver-worrenheit, von übelverklcideter Geistesarmuth und fratzenhafteranmaßender Originalitätssucht fast Unmcrklich verlieren, weit ent-fernt, daß der Gipfel der Vollkommenheit für eine durch Natio-nalität und Zeitalter bestimmte Gestalt der Poesie in einer be-deutenden Anzahl Von Werken der verschiedenen Gattungen witk-lich erreicht wäre; dann haben wir allerdings eine Literatur, dennman hat mit Recht bemerkt, daß die Deutschen eine von denhauptschreibendcn Mächten Europa's sind." Da nun in diese»Worten die Einheit oder Verbindung der schriftlichen Werke der .Deutschen zu einem Ganzen durch Nationalität geläugnct wird, so -hängt die Beantwortung der Frage, „ob die Deutschen in diese« fSinne eine Literatur haben, d. h. einen Verrath von Werken, idie sich zu einer Art von System unter einander vervollständige», §und worin eine Nation die hervorstechenden Anschauungen derWelt, ihres Lebens niedergelegt findet, von der oft aufgeworsenr»Frage ab, haben die Deutschen einet! Nationalcharakter?'' De»»der Zusatz, daß die Schriften sich der Nation „für jedes genügt -Bedürfniß so befriedigend bewähren müssen, daß sie Nach Men-schenaltern, nach Jahrhunderte/! mit immer neuer Liebe zu ihnen
zurückkehrt," wird dlirch die EültUrstUfeir und Schicksale, die «nRation durchläuft, gar sehr beschränkt, und man dürfte so.meyeinmal von einer französischen Literatur überhaug,welche Schlegel doch sticht zll läugntn scheint, sondern nur pon s«uer französischen Literatur des siöcie sts I.v-!
XkV. reden. Hier ekinaeri! wir Uns über einer andern trell-n?'-Stelle Friedrich Schlägels über die Deutsche«, in welcher " fMit tz,r» Römern vergleicht, AdsqS sie, sagt er, von den Ulf«'hesöUvetS unterscheidet, ist die g^SSer» Liebe zur >0^'--'oä wär bei MSN nicht bloß ein Keri Mb eine Rege!,